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VÖCKLABRUCK. 35 Jahre lang, seit 1986, rückt der ÖAMTC auch bei Nacht zur Pannenhilfe aus – ein Jubiläum.

Manfred Weber ist auch bei Nacht unterwegs, wenn Not am Mann ist. (Foto: ÖAMTC)
Manfred Weber ist auch bei Nacht unterwegs, wenn Not am Mann ist. (Foto: ÖAMTC)

Seit 30 Jahren ist Manfred Weber vom Stützpunkt Vöcklabruck im Pannendienst unterwegs: „Kommt das Fahrzeug während der Fahrt im Dunkeln zum Stehen, ist die Situation für die Mitglieder natürlich sehr unangenehm. Auch für uns als Pannenhelfer sind solche Einsätze oftmals knifflig.“ Jedes Jahr rücken er und seine Kollegen zu circa 6.000 Pannenhilfen aus, etwa 10 Prozent in der Nacht.

Die häufigsten Probleme

Für die meisten Einsätze sollen nach wie vor schwache, leere oder defekte Batterien verantwortlich sein, die das Fahrzeug nicht mehr starten lassen. Ungefähr 25 Prozent der Pannen ereignen sich aufgrund von Motorproblemen. Bei den restlichen Einsätzen handle es sich um Probleme mit der Elektrik beziehungsweise der Elektronik, mit dem Starter oder der Lichtmaschine sowie mit dem Fahrwerk oder den Reifen.

Für alle Fälle gewappnet

„Ganz früher ließen sich die meisten Pannen mit etwas Draht, zwei Gabelschlüssel, einem Schraubenzieher, einer Drahtbürste und einer Strumpfhose beheben. Damit kommen wir heute in den meisten Fällen nicht mehr weit, denn heutzutage ist viel Elektronik verbaut, aber glücklicherweise stehen uns modernste Diagnosegeräte, Werkzeuge und eine eigene Fehler-Datenbank zur Verfügung. Trotzdem kann es etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis wir die tatsächliche Ursache des Problems gefunden haben – vor allem eben in der Nacht“, erzählt Weber über seine tägliche Arbeit beim ÖAMTC und den Hürden der Modernisierung.


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