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SEEWALCHEN. Energieeffizienz und ressourcenschonendes Arbeiten stehen bei der Marktgemeinde Seewalchen ganz oben auf der Agenda. Seit zwei Jahren wird eine gemeindeinterne Energiebuchhaltung geführt.

 (Foto: Marktgemeinde Seewalchen)
(Foto: Marktgemeinde Seewalchen)

„Es wird der Energieverbrauch von Gebäuden, der Straßenbeleuchtungen und den Pumpwerken systematisch aufgezeichnet. Dabei werden die Werte aller gemeindeinternen Wasser-, Strom- und Wärmezähler monatlich erfasst. Anhand dieser Datengrundlage können wir detaillierte Energiebilanzen erstellen und diese vergleichen“, schildert Amtsleiter Christoph Riedler.  

Daten werden vom Gebäudemanagement eingetragen

Die Gemeinde Seewalchen nutzt dafür das Computerprogramm ProOffice, das ein spezielles Modul für das Gebäudemanagement hat. Laut Softwareanbieter GemDat ist Seewalchen ist die erste Gemeinde in ganz Oberösterreich, die es täglich verwendet und vollständig mit Daten befüllt hat. Die Daten werden von Josef Leeb aus der Abteilung Gebäudemanagement erfasst und eingetragen.  

Fehlerquellen werden aktuell erkannt

Das akribische Datensammeln hat sich bereits ausgezahlt, wie Christoph Riedler erzählt: „Dank der monatsgenauen Zählerstände konnten wir einen Wasserrohrbruch sofort feststellen und beheben, noch bevor dadurch ein größerer Schaden entstanden ist. Auch in der Volksschule fiel im Vergleich mit den Vormonaten plötzlich ein hoher Energieverbrauch auf. Durch den Datenvergleich konnten wir rasch eine falsch eingestellte Lüftungsanlage als Fehlerquelle identifizieren.“  

Betriebssicherheit und Effizienz

Ziel der Dokumentation ist es, die Betriebssicherheit und eine effiziente Instandhaltung der gemeindeinternen Verbraucher zu gewährleisten. Der beständige Vergleich ermöglicht es, Kosten aktuell zu überblicken und dadurch den Energieverbrauch zu reduzieren. Zudem können etwaige Ausfälle und Mängel direkt behoben werden.  

Umweltschutz und Kostenreduktion

„Mit der Energiebuchhaltung zeigt die Marktgemeinde Seewalchen, dass Umweltschutz und eine Reduktion der Kosten für sie wichtige Anliegen sind. Optimieren können wir durch Umrüstung auf LED Beleuchtungen, durch Reduktion der Raumtemperaturen oder die Nutzung von Photovoltaikanlagen“, so Christoph Riedler.


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