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VÖCKLABRUCK. Der mit orangefarbenem Tuch verhüllte Brunnen am Stadtplatz in Vöcklabruck wirft Fragen auf. Er ist allerdings kein Teil einer Kunstaktion, sondern soll Aufmerksamkeit auf die Gewalt, die an Frauen ausgeübt wird, richten.

Die Bürger des Bezirkes setzen mit dem Vöcklabrucker Bürgermeister Peter Schobesberger (SPÖ) ein Zeichen hinsichtlich der Gewalt, die regelmäßig an Frauen verübt wird. (Foto: Stadtamt Vöcklabruck)

Am 25. November beginnen alljährlich die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Start ist der Internationale Aktionstag gegen Frauen und Mädchen. Der letzte der 16 Tage ist der Tag der Menschenrechte. Hinsichtlich dieser Zeit rief die UN Women, ein Organ der Vereinten Nationen, die Devise „Orange the world“, angelehnt an „Orange Day“, die englische Bezeichnung für den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, aus.

Bis Ende Oktober wurden in Österreich knapp 30 Frauen ermordet - sogenannte Femizide. Diese beschreiben die Ermordung einer Frau durch einen Mann aufgrund ihres Geschlechts beziehungsweise aufgrund von Verstößen gegen die traditionellen Rollenvorstellungen, die Frauen zugeschrieben werden.

Dass alles getan werden müsse, um der Gewalt an Frauen ein Ende zu setzen, forderten die Anwesenden bei den beiden Auftaktveranstaltungen vor der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, angeführt von Bezirkshauptmann Johannes Beer, und im Anschluss beim Stadtbrunnen.

Damen des Soroptimist Clubs Attersee nähten die Hülle für den Stadtbrunnen.

„Nein zu Gewalt an Frauen“, sagen außerdem Verteter des Frauenhauses Vöcklabruck, der Opferschutzgruppe am Salzkammergut Klinikum, des Kinderschutzzentrums „Impuls“, des Regionalen Kompetenzzentrums für Integration und Diversität der Volkshilfe Reki, der Abteilung für Kriminalprävention der Polizei, Bürgermeister Peter Schobesberger (SPÖ) und Barbara Hofwimmer von der katholischen und Markus Lang von der evangelischen Pfarrgemeinde.


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