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FRANKENBURG. Nach einigen Jahren Pause gab es bei der Barbarafeier des Bergknappenvereins Frankenburg wieder drei sogenannte Ledersprünge.

Andreas Doninger antwortet den Fragen des Obmannes Wilhelm Sommersberger (links) vor dem Sprung übers „Leder“. Dieses halten Bergdirektor i.R. Falko Peball (2. v.li.) und der älteste bei der Barbarafeier anwesende Bergmann Helmut Mühlacher. (Foto: Johann Baumann)

Andreas Doninger, Matthias Krautgartner und Maria Sommersberger kamen neu in den Vorstand des Vereines und damit zur Ehre, einen Ledersprung zu machen.

Diese Tradition ist ein Aufnahmeritual bzw. eine Ehrung für Angehörige und Freunde des Montanwesens. Sie gliedert sich in drei Bereiche: Die Befragung nach Name, Herkunft, Stand und Wahlspruch, das Trinken eines Glases Bier auf einem Fass stehend und zuletzt der Sprung über das „Arschleder“, ein halbrundes Lederstück, welches am Leibriemen getragen wurde. Dieses wird vom ältesten anwesenden Bergmann und dem ältesten Vorgesetzten gehalten. Der Ledersprung soll das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Bergleuten zum Ausdruck bringen.


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