Kinderliturgiekreis Frankenburg: Wenn Kinderwünsche doch wahr würden
FRANKENBURG. Alle Kinder der Pfarrgemeinde durften heuer Wünsche auf ein Päckchen schreiben und auf den Christbaum in der Kirche hängen. Bei der Kindermette am Heiligen Abend standen daher Werte wie Frieden, Liebe, Freundschaft, Hoffnung oder Zusammenhalt in der Familie im Mittelpunkt.

Auch die hektische Zeit vor Weihnachten und das Überhandnehmen von Geschenken - die im Laufe der Messe symbolisch zur Seite geräumt wurden, um der Krippe Platz zu machen - haben die Lesekinder des Kinderliturgiekreises kritisch hinterfragt. Da waren aus dem Kindermund Sätze zu vernehmen wie „Wir verlieren den Sinn des Schenkens und Beschenkt-Werdens aus den Augen.“ So wurden etwas andere Geschenke vorgeschlagen, solche, die nichts kosten: jemandem helfen, sich für jemanden Zeit nehmen, Fröhlichkeit verbreiten, sich versöhnen oder sich für etwas bedanken.
Passend dazu hat die Schauspielgruppe der Mittelschule Frankenburg ein Krippenspiel aufgeführt, das in dieselbe Kerbe schlug: Was ich wirklich wichtig an Weihnachten? Wofür nehmen wir uns Zeit? Und als Fazit: die Botschaft Jesu ist das schönste Weihnachtsgeschenk, denn sie erfüllt Herzen mit Liebe und Frieden.


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