Wahlkarten-Panne: Briefwahlanträge landen in Regau bei Versicherungsbüro statt im Gemeindeamt
REGAU. Nach dem jüngsten Wahlkarten-Fehler in Frankenmarkt, bei dem Unterlagen falsch zusammengestellt und verschickt wurden, kam es nun in Regau zu einem weiteren Vorfall: Briefwahlanträge wurden von einem Zustellunternehmen an ein Versicherungsbüro statt an das Gemeindeamt zugestellt.

Ein Mitarbeiter des Regauer Büros staunte nicht schlecht, als er gleich drei Anträge für die Briefwahl zwischen der Firmenpost entdeckte. „Zuerst dachte ich, es wäre etwas Bestelltes von Kollegen, aber nachdem das nicht der Fall war, wollte ich die Kuverts schon zum Altpapier geben“, berichtet der Mitarbeiter. Erst auf Hinweis seines Chefs öffnete er die Umschläge und erkannte die darin befindlichen Anträge.
Die Unterlagen wurden daraufhin zum Gemeindeamt gebracht. Dort bedankte man sich für die aufmerksame Vorgehensweise. „Nicht jeder reagiert so, und es besteht die Gefahr, dass wichtige Anträge verloren gehen. Oft ist es dann zu spät, um eine neue Wahlkarte zu beantragen“, hieß es.


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