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FRANKENBURG. In der 100-jährigen Tradition des „Frankenburger Würfelspiels“ ist es ein einmaliges Ereignis, dass Darsteller Johann Fättinger 50 Jahre lang ununterbrochen dieselbe Sprechrolle übernimmt. Er feierte seinen 80. Geburtstag.

Obmann Neudorfer und Regisseur Gebetsberger überraschten „Hausmann Peterl“ Johann Fättinger mit einem Geburtstagsgeschenk zum 80er. (Foto: privat)

Seit 1975 schlüpft Fättinger Saison für Saison in das lumpige Kostüm des „Hausmann Peterl“ und warnt die Ratsherrn vor dem Gang zum Haushamer Feld. Vor kurzem hat Fättinger sein 80. Lebensjahr vollendet – und wurde aus diesem Anlass von Obmann Michael Neudorfer und Regisseur Hans Gebetsberger geehrt. Beide sind sich einig: „Hans ist nicht nur ein Vorbild an Verlässlichkeit und Engagement, sondern auch an Bescheidenheit!“  Der allseits beliebte und stets freundliche Darsteller sei immer zur Stelle, wenn man ihn brauche. Auch nach 50 Jahren hat Fättinger noch immer Freude an seiner Rolle, auf die er sich mit einem besonderen Ritual vorbereitet: In den letzten Minuten vor seinem Auftritt macht er regelmäßig Liegestütze, um auf der Bühne so außer Atem zu sein, wie es sich für einen alten Bettler gehört. „Jetzt brauch ich dafür von Jahr zu Jahr weniger Liegestütz’ - im Vergleich zu früher“, lacht er und freut sich über das ihm überreichte Geburtstagsgeschenk: ein Bild, das ihn in seiner liebsten Rolle zeigt, als „Hausmann Peterl“. 


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