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Vöcklabruck nimmt Abschied von Wolfgang Panuschka

Emma Salveter, 28.01.2026 08:35

VÖCKLABRUCK. Die Stadtgemeinde Vöcklabruck hat die traurige Nachricht vom Ableben des bekannten Vöcklabrucker Künstlers Wolfgang Panuschka erhalten.

Wolfgang Panuschka (Foto: privat)
Wolfgang Panuschka (Foto: privat)

Der 1942 geborene Kunstschaffende studierte Restaurierung an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und war österreichweit als Restaurateur von Stuck und Fresken in Stiften, Klöstern sowie öffentlichen Gebäuden tätig. Ab 1976 wirkte er zudem mehrfach bei Ausgrabungsarbeiten in Ephesos in der Türkei mit.

In Vöcklabruck führte Wolfgang Panuschka unter anderem Restaurierungsarbeiten am Oberen und Unteren Stadtturm, in der Kirche Maria Schöndorf, darunter in der Pfarrergruft und am Außenfresko, sowie in der Kapelle Maria Schöndorf durch.

Seine Ausstellungstätigkeit als vielseitiger Künstler begann unter anderem im Galeriecafé Mayr. Seit 1982 lebte er in Zell am Pettenfirst und entfaltete dort gemeinsam mit Manfred Pohn im sogenannten Mennerhaus sein künstlerisches Schaffen. Im Mittelpunkt standen vor allem Eisenplastiken, daneben entstanden auch Ölbilder und zahlreiche Karikaturen. Aus Eisenteilen formte er ein kreatives Sammelsurium aus skurrilen Objekten, Figuren des Zeitgeschehens und fantasievollen Fabelwesen. Sein Ideenreichtum begeisterte das Publikum immer wieder aufs Neue.

Würdigung durch Stadt und Kultur

„Wolfgang Panuschka hat mit seiner Kunst und seinem feinen Humor Vöcklabruck nachhaltig bereichert. Seine Eisenplastiken, seine Weltoffenheit und sein unverwechselbarer Blick auf das Zeitgeschehen haben viele Menschen berührt. Für sein künstlerisches Wirken und die Spuren, die er in unserer Stadt hinterlassen hat, sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet“, so Kulturstadträtin Judith Pichlmann.

Bekannt war Wolfgang Panuschka auch für seinen feinen Humor. Er persiflierte und kommentierte mit Scharfsinn, dabei stets respektvoll und niemals verletzend. Seine Weltoffenheit wurde vielfach geschätzt. Die letzten Jahre verbrachte er gemeinsam mit seiner Gattin Gertrude wieder in Vöcklabruck.

Die Stadtgemeinde Vöcklabruck dankt Wolfgang Panuschka für sein umfassendes künstlerisches Wirken in und um Vöcklabruck. Mit der Eisenplastik „Stier“ im Hof des Lebzelterhauses bleibt ihm ein würdiges Andenken erhalten.

„Wolfgang Panuschka hat viel für unsere Stadt getan. Er war immer eng mit Vöcklabruck verbunden, dafür gilt ihm unser großer Dank“, so Bürgermeister Peter Schobesberger.


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