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Großübung mit mehreren Feuerwehren in Ottnang

Emma Salveter, 20.04.2026 08:52

OTTNANG. Die Freiwillige Feuerwehr Ottnang organisierte die Abschnitts-Funkübung für den Abschnitt Schwanenstadt Nord. Mehrere Feuerwehren sowie das Rote Kreuz beteiligten sich an der realitätsnahen Einsatzübung.

 (Foto: FF Ottnang)
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Die Feuerwehren Atzbach, Bergern, Bruckmühl, Manning, Ottnang, Plötzenedt, Pühret, Rutzenham und Wolfsegg nahmen daran teil. Zusätzlich unterstützten die Freiwillige Feuerwehr Attnang mit der Drehleiter sowie das Rote Kreuz Thomasroith die Übung.

Pünktlich um 19 Uhr begann die Übung mit einem theoretischen Teil, bei dem Fragen aus dem Feuerwehrwesen über Funk beantwortet werden mussten. Im Anschluss folgte die Übungsalarmierung zu einem „Brand landwirtschaftliches Objekt“ in Walding bei der Familie Hirsch.

Brand in landwirtschaftlichem Objekt als Übungsszenario

Vor Ort wurde ein Brand in einer Werkstatt mit mehreren vermissten Personen im angrenzenden Wirtschaftsgebäude angenommen. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde umgehend mit der Lageerkundung begonnen. Atemschutztrupps rückten zur Personensuche und -rettung in das Gebäude vor.

Zusätzlich wurde ein Atemschutznotfall simuliert, bei dem ein verunfallter Atemschutzträger von seinen Kameraden gerettet werden musste. Parallel dazu erfolgte die Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff mit mehreren Strahlrohren. Die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Attnang unterstützte den Einsatz mit einem Außenangriff von oben.

Die Wasserversorgung wurde über einen nahegelegenen Bach sowie einen Teich sichergestellt, wofür rund 1.800 Meter B-Schläuche verlegt werden mussten. Das Kommandofahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Ottnang richtete eine Einsatzleitung ein. Zu den Aufgaben zählten die Erstellung des Lagebildes, die Dokumentation sowie die Organisation eines Atemschutzsammelplatzes.

Das Rote Kreuz Thomasroith übernahm die Versorgung der verletzten Personen sowie deren Abtransport. Als Übungseinsatzleiter fungierte Kommandant Manfred Kronlachner.

Im Anschluss fand eine Nachbesprechung im Gasthaus Gesswagner statt.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Hirsch für die Zurverfügungstellung des Übungsobjekts sowie allen teilnehmenden Organisationen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und die Durchführung dieser realitätsnahen Übung.


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