Totalsperre der B151 in Innerschwand am Mondsee wegen Hangrutschgefahr
INNERSCHWAND. Aufgrund akuter Rutschungsgefahr wird die B151 ab Sonntag, 3. Mai 2026, in den Abendstunden für den gesamten Verkehr gesperrt.

Ein von der Landesstraßenverwaltung beigezogener Geologe stellte fest, dass aufgrund von Rissbildungen über eine Länge von rund 100 Meter sowie Geländeverschiebungen von bis zu 1,2 Meter Gefahr in Verzug besteht.
Aufgrund der prognostizierten Niederschläge in der kommenden Woche ist mit einem kurzfristigen Abrutschen der Hangmassen zu rechnen. Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit ist daher ein unverzügliches Vorgehen erforderlich.
Seitens der Landesstraßenverwaltung wird die B151 vor Einsetzen der Niederschläge gesperrt. In weiterer Folge wird die instabile Rutschmasse in Abstimmung mit dem beigezogenen Geologen, der Naturschutzbehörde sowie den betroffenen Grundeigentümern abgetragen.
Im Zuge der Maßnahmen wird eine Totalsperre im betroffenen Abschnitt ab Sonntag, 3. Mai 2026, in den Abendstunden für sämtliche Verkehrsteilnehmer, einschließlich Radverkehr, eingerichtet.
Umleitungen und Bauarbeiten geplant
Eine Umleitung wird eingerichtet: Der Pkw- und Radverkehr wird über die L543 Kienbergwandstraße geführt, der Lkw-Verkehr wird großräumig umgeleitet.
Der Baubeginn ist für Montag, 4. Mai 2026, vorgesehen. Als erste Maßnahme erfolgt die Abtragung der instabilen Rutschmasse bis auf den tragfähigen Felsuntergrund. Anschließend erfolgt eine vertiefte geologische und geotechnische Planung zur dauerhaften Sicherung des betroffenen Abschnitts.
Die Dauer der Totalsperre kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.
Sollte es die Lage vor Ort erfordern, kann die Sperre auch vorgezogen werden. Sobald genauere Informationen zur Dauer vorliegen, werden diese bekannt gegeben.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden