Rotes Kreuz ehrt stille Helden für jahrzehntelangen Einsatz
VÖCKLABRUCK. Ob Nachtdienst, Sucheinsatz oder Hilfe in Krisen. Das Rote Kreuz würdigte Mitarbeiter für jahrzehntelangen Einsatz und besondere Verdienste.

Das Rampenlicht gehörte diesmal jenen, die sonst meist im Hintergrund wirken: Bei der Bezirksstellenversammlung des Roten Kreuzes wurden zahlreiche Mitarbeiter für ihr langjähriges Engagement, ihre besonderen Verdienste und ihren außergewöhnlichen Einsatz ausgezeichnet. Viele von ihnen stehen seit Jahrzehnten freiwillig im Dienst der Menschlichkeit – neben Beruf, Familie und Alltag.
Jahrzehnte im Dienst der Menschlichkeit
„Diese Ehrungen zeigen, was das Rote Kreuz im Bezirk trägt: Menschen, die Verantwortung übernehmen, füreinander da sind und mit großem persönlichem Einsatz anderen helfen“, betonte Bezirksstellenleiter Johannes Beer.
Die Geehrten leisten Nachtdienste, helfen in belastenden Situationen und geben Menschen in Not Sicherheit und Unterstützung. Für ihre verantwortungsvollen Aufgaben innerhalb der Organisation wurden auch mehrere Mitarbeiter befördert: Julia Madlmair wurde zur Rotkreuz-Kolonnenkommandantin ernannt. Den Dienstgrad Rotkreuz-Oberrettungsrat beziehungsweise Oberrettungsrätin erhielten Stefan Haselbruner und Barbara Mattern.
Goldene Auszeichnungen für besondere Verdienste
Mit dem Dienstjahresabzeichen in Gold für 30 Jahre engagierten Dienst ehrte das Rote Kreuz Stefan Haselbruner, Gerd Schieber und Gerald Schuster. Die Henry-Dunant-Medaille in Gold ging an Ferdinand Lachinger sowie Hubert-Hermann Lohr.
Besondere Anerkennung erhielt auch ein erfolgreiches Team im Einsatzdienst: Sebastian Berger und Suchhund Bailey wurden für einen gelungenen Sucheinsatz ausgezeichnet.
Zum Abschluss machte die Bezirksstellenversammlung einmal mehr sichtbar, wie unverzichtbar freiwillige Helfer für die Gesellschaft sind.
„Jede und jeder Einzelne trägt dazu bei, dass Menschen in schwierigen Situationen nicht allein sind“, so Beer. „Durch ihre Verlässlichkeit und ihre gelebte Menschlichkeit machen sie unseren Bezirk lebenswerter.“


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