Landesschülervertretung: Schülerin aus Strass im Attergau kandidiert bei Wahl für Oberösterreich
STRASS/ATTERGAU. Mehr Mitbestimmung, bessere Rahmenbedingungen und eine starke Stimme für Schüler: Eine 17-Jährige aus dem Attergau will die Bildungspolitik mitgestalten.

Bei den Wahlen zur Landesschülervertretung Oberösterreich am 2. Juli 2026 geht auch eine Kandidatin aus dem Bezirk Vöcklabruck ins Rennen. Die 17-jährige Lena Emeder aus Strass im Attergau kandidiert gemeinsam mit dem Team „On Point – Schule von morgen auf den Punkt gebracht.“ für das Amt der BMHS-Landesschülervertreterin.
Die Schülerin der Bafep Vöcklabruck möchte die Anliegen der Schüler auf Landesebene stärker vertreten und sich für Verbesserungen im Schulalltag einsetzen. Ein besonderes Anliegen ist ihr, den Schülervertretungen mehr Zeit und Möglichkeiten für ihre Arbeit einzuräumen.
Mehr Mitsprache für Schüler
Nach Ansicht von Emeder müsse das Bildungssystem weiterentwickelt werden, damit junge Menschen ihre Interessen verfolgen und ihr Potenzial bestmöglich entfalten können. Schule solle nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch ein Ort sein, an dem Persönlichkeitsentwicklung und Mitbestimmung gelebt werden.
Mit ihrer Kandidatur möchte sie aktiv an der Gestaltung des Bildungssystems mitwirken und die Interessen der Schüler in Oberösterreich vertreten.
190.000 Schüler werden vertreten
Die Landesschülervertretung ist die offizielle Interessenvertretung von rund 190.000 Schülern in Oberösterreich. Das Gremium besteht aus insgesamt 24 gewählten Mitgliedern aus Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS), Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen (BMHS) sowie Berufsschulen.
Die drei Landesschulsprecher vertreten die Anliegen der oberösterreichischen Schülerschaft darüber hinaus auch auf Bundesebene und wirken an bildungspolitischen Entscheidungen in Österreich mit.


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