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MONDSEE. Die Musiktage Mondsee widmen sich heuer zwei der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts: Dmitri Schostakowitsch und Sergej Prokofjew.

Javus Quartett (Foto: Musiktage Mondsee/Birgit Schulz)
Javus Quartett (Foto: Musiktage Mondsee/Birgit Schulz)

Unter dem Motto „Schostakowitsch und Prokofjew – Komponieren in der Diktatur“ beleuchtet das renommierte Kammermusikfestival, wie beide Komponisten unter den Bedingungen des Stalin-Regimes ihre künstlerische Handschrift bewahren konnten.

Das Programm spannt den Bogen von Werken Schostakowitschs und Prokofjews bis hin zu Kompositionen von Künstlern, die ins Exil gingen und dort freier arbeiten konnten. Ein weiterer Schwerpunkt ist der lettische Komponist Pēteris Vasks, der 2026 seinen 80. Geburtstag feiert und als Composer in Residence mit Werken vertreten ist. Auch er setzte sich in seiner Musik intensiv mit Freiheit, Unterdrückung und Menschlichkeit auseinander.

Ein besonderes Highlight für Familien ist Sergej Prokofjews musikalisches Märchen „Peter und der Wolf“. Darüber hinaus dürfen sich Besucher auf hochkarätige Künstler wie Elisabeth Leonskaja, Christian Poltéra, Esther Hoppe, Julian Bliss, Juho Pojonen, Celine Moinet, Michael Dangl sowie das Javus Quartett freuen.

Die Musiktage Mondsee zählen seit mehr als 35 Jahren zu den bedeutendsten Kammermusikfestivals Österreichs. Gegründet wurden sie 1989 von András Schiff. Seit 2022 liegt die künstlerische Leitung in den Händen des Geigers Matthias Lingenfelder. „Die Musik steht bei den Musiktagen Mondsee immer absolut im Vordergrund“, betont Lingenfelder. Die familiäre Atmosphäre und die besondere Akustik machten das Festival für Künstler und Publikum gleichermaßen zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

Alle Infos unter https://www.musiktage-mondsee.at/


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