Auf den Spuren der Flusskrebse im Naturpark Attersee-Traunsee
SCHÖRFLING. Schüler der Naturparkmittelschule Schörfling sowie interessierte Erwachsene erkundeten bei zwei Exkursionen die heimischen Gewässer und erfuhren Wissenswertes über den Schutz des stark gefährdeten Steinkrebses. Im Mittelpunkt stand die neue Flusskrebssperre am Steinbach.

Gemeinsam mit einem Flusskrebsexperten lernten die Teilnehmer die heimischen Flusskrebsarten kennen. Dabei wurde auch ein nordamerikanischer Signalkrebs entdeckt, der als Überträger der Krebspest eine große Gefahr für heimische Arten darstellt.
Bei der Flusskrebssperre am Steinbach wurde erklärt, wie eine Metallverblendung an einem bestehenden Bauwerk verhindert, dass Signalkrebse in die Oberläufe der Bäche gelangen. Damit sollen die letzten Lebensräume des heimischen Steinkrebses besser geschützt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Gewässerhygiene. Gründlich gereinigte und vollständig getrocknete Ausrüstung nach einem Gewässerwechsel sowie das Vermeiden des Aussetzens gebietsfremder Tiere und Pflanzen leisten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz.
Die Veranstaltungen wurden vom Land Oberösterreich und der Europäischen Union gefördert.


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