Bahnübergang Wankham dicht: Fehlende Fußgängerquerung sorgt für Kritik
REGAU. Die Sperre des Bahnübergangs Wankham trifft Fußgänger besonders hart: Für ältere Anrainer wird der Weg zum Ersatzbus zur Belastungsprobe.

Die Totalsperre des Bahnübergangs Wankham bringt massive Umwege. Besonders ältere und weniger mobile Anrainer stehen ohne sichere Fußgängerquerung vor einem großen Problem.
Auf Pendler, Anrainer und Betriebe in Regau kommen erhebliche Einschränkungen zu. Die ÖBB sanieren den Bahnübergang in Wankham, der von 17. Juli bis 2. August für den gesamten Verkehr gesperrt wird. Auch Fußgänger dürfen die wichtige Verbindung in dieser Zeit nicht benützen.
Wichtige Verbindung fällt 17 Tage aus
Für viele Menschen gehört der Bahnübergang zum täglichen Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder zur nächsten Bushaltestelle. Während der Sperre müssen Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger weiträumig ausweichen.
Die ÖBB Infrastruktur führt umfangreiche Sanierungsarbeiten durch. Die gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen sollen die Sicherheit und den langfristigen Betrieb des Bahnübergangs gewährleisten. Die Arbeiten laufen bereits seit 22. Juni und dauern voraussichtlich bis 8. August. Die größten Auswirkungen bringt jedoch die 17-tägige Totalsperre.
Keine Querung – auch nicht zu Fuß
Von 17. Juli bis 2. August kann der Bahnübergang weder mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad noch zu Fuß überquert werden. Pendler müssen mit längeren Fahrzeiten rechnen, auch Betriebe in der Umgebung sind von den Behinderungen betroffen.
Besonders problematisch ist die Situation für Menschen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Gerade älteren Anrainern ist es kaum zuzumuten, für den Schienenersatzverkehr zunächst rund einen Kilometer über eine steile Straße gehen zu müssen.
Fußgänger brauchen eine zumutbare Lösung
Würde im Bereich der Baustelle oder in der näheren Umgebung eine gesicherte Querungsmöglichkeit geschaffen, wäre eine Bushaltestelle in wenigen Gehminuten erreichbar. Eine Totalsperre ohne praktikable Lösung für Fußgänger ist daher nicht nur unverständlich, sondern trifft ältere und weniger mobile Anrainer unverhältnismäßig hart.
Gerade für sie sollte während der Bauarbeiten dringend eine sichere und zumutbare Querungsmöglichkeit eingerichtet werden.


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