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STEINBACH. In einem bewegenden Leserbrief bedankt sich Gabriele Pauler bei allen Helfern, die nach ihrem schweren Bergunfall rasch und professionell handelten.

Rettungshubschrauber Martin 3 im Einsatz (Foto: Laumat.at/Matthias Lauber)
Rettungshubschrauber Martin 3 im Einsatz (Foto: Laumat.at/Matthias Lauber)

Bei einer Wanderung am Sonntag, 12. Juli 2026, kam es beim Abstieg vom Hochleckenhaus in der Gemeinde Steinbach am Attersee zu einem schweren Unfall. Ich trat auf einen Stein, der sich plötzlich löste. Daraufhin stürzte ich rund 15 bis 20 Meter über steiles, steiniges Gelände und schlug mit dem Gesicht auf einem Stein auf.

Rasche Hilfe nach schwerem Sturz

Mein Lebensgefährte kam mir sofort zu Hilfe. Als er bemerkte, dass ich nicht mehr ansprechbar war und aus dem Ohr blutete, setzte er unverzüglich den Notruf 144 ab. Kurz darauf eilte auch ein Ehepaar mit Hund zu uns, um ihn in dieser schwierigen Situation zu unterstützen.

Während mein Partner den telefonischen Anweisungen der Rettungsleitstelle folgte, war der Rettungshubschrauber MARTIN bereits auf dem Weg. Ich wurde mittels Tau aus dem unwegsamen Gelände geborgen und anschließend ins Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck geflogen. Dort wurde ich sofort medizinisch versorgt und stationär aufgenommen.

Dank an die gesamte Rettungskette

Ich möchte mich von ganzem Herzen bei allen bedanken, die diese lückenlose Rettungskette ermöglicht haben. Mein besonderer Dank gilt der Crew der Flugrettung MARTIN, insbesondere Daniel Staribacher und Armin Reisinger, die mich aus dem schwierigen Gelände geborgen haben.

Ebenso danke ich dem Ehepaar, das so beruhigend auf mich eingeredet und meinen Lebensgefährten beim Abstieg unterstützt hat. Ein herzliches Danke gilt auch dem freundlichen Mitarbeiter der Bergrettung, der meinem Lebensgefährten entgegenkam, ihm seine Hilfe anbot und ihn bis zu seinem Auto begleitete. Auch Josef möchte ich für seine Unterstützung ausdrücklich danken.

Herzlichkeit im Klinikum Vöcklabruck

Mein großer Dank gilt außerdem dem gesamten Personal der Unfallchirurgie im Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck. Es ist wirklich bewundernswert, mit welcher Herzlichkeit, Fürsorge und Professionalität die Patienten dort versorgt werden.

Es wird sehr oft über das Gesundheitssystem und die medizinische Versorgung „gesudert“, wie man auf gut Österreichisch sagt. Deshalb ist es mir ein echtes Anliegen, darauf hinzuweisen, wie dankbar wir dafür sein sollten, dass wir im Ernstfall immer und überall rasche Hilfe erhalten. Eine derart funktionierende Rettungskette ist keineswegs selbstverständlich.

In diesem Sinne nochmals ein herzliches Danke an alle, die zu meiner Rettung, Betreuung und Genesung beigetragen haben.

Danke von Herzen!

Gabriele Pauler


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