Post knackt Rekord: 3.000. Poststelle in Schwanenstadt eröffnet
SCHWANENSTADT. Die Österreichische Post baut ihr Netz weiter aus und erreicht einen Meilenstein: In Schwanenstadt wurde die 3.000. Poststelle eröffnet – mit rund um die Uhr verfügbarer Paketstation.

Die Österreichische Post hat in Schwanenstadt einen historischen Meilenstein erreicht. Mit der neuen Poststation vor dem EUROSPAR-Markt in der Salzburger Straße ging die 3.000. Poststelle österreichweit in Betrieb. Damit verfügt die Post nach eigenen Angaben über das dichteste Standortnetz ihrer Geschichte.
Paket rund um die Uhr abholen
Die neue Poststation ist Teil einer Kooperation mit SPAR und bietet mehr als 90 Fächer für Pakete. Kunden können dort rund um die Uhr vorfrankierte Pakete aufgeben oder Sendungen abholen. Dank eines Photovoltaikmoduls am Dach arbeitet die Anlage energieautark.
Post-Generaldirektor Walter Oblin spricht von einem historischen Meilenstein: „Wir betreiben heute das dichteste Netz unserer Geschichte und sind näher bei den Menschen als je zuvor.“ Die Kombination aus klassischen Postfilialen, Postpartnern und modernen Selbstbedienungsstationen ermögliche flexible Services rund um die Uhr.
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer betont die Bedeutung des Ausbaus: „Die Österreichische Post zeigt mit ihrem Rekordnetz, was das konkret heißt: investieren, Infrastruktur ausbauen, Innovation vorantreiben und nahe bei den Menschen bleiben.“ Die 3.000. Poststelle sei ein Gewinn für Kunden, Regionen und den Wirtschaftsstandort Österreich.
SPAR und Post setzen Kooperation fort
Die neue Anlage entstand im Rahmen der Kooperation zwischen der Österreichischen Post und SPAR. SPAR-Vorstand Marcus Wild sieht darin einen praktischen Mehrwert: „Den täglichen Einkauf zu erleichtern und damit die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, sehen wir als unseren Auftrag.“ Poststationen direkt bei SPAR-Märkten würden Besorgungen und Einkauf auf einfache Weise miteinander verbinden.
„Es freut mich besonders, dass gerade Schwanenstadt die 3.000. Poststelle in Österreich erhalten hat. Die hohe Frequenz zeigt bereits, dass die Menschen dieses Angebot gerne nutzen. Die neue Poststation ist eine praktische Ergänzung der Nahversorgung und bringt einen echten Mehrwert für unsere Stadt.“, sagt Bürgermeisterin Doris Staudinger.
Weitere Standorte und neue Funktionen geplant
Aktuell umfasst das österreichweite Netz 327 Postfilialen, 1.353 Postpartner, 57 Selbstbedienungsfilialen und 1.263 freistehende Poststationen. Bis Ende des Jahres soll die Zahl der Poststellen auf mehr als 3.100 steigen. Ab 2027 plant die Post jährlich rund 10.000 zusätzliche Paketfächer.
Auch technisch werden die Stationen weiterentwickelt. Die nächste Generation soll unter anderem über ein Zahlungsterminal, einen Labeldrucker und einen integrierten Briefkasten verfügen. Künftig sollen Kunden Pakete direkt an der Station frankieren und aufgeben können. Zudem arbeitet die Post an einer Einbindung der ID Austria.
Laut einer aktuellen Umfrage bevorzugen bereits 82 Prozent der Österreicher Poststationen für die Paketabholung.


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