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BEZIRK VÖCKLABRUCK. Im Kulturzentrum Lenzing feierte das Rote Kreuz Vöcklabruck seine Freiwilligen und präsentierte die beachtlichen und umfangreichen Leistungen, die mit viel freiwilliger Energie im Jahr 2023 erbracht wurden.

Die diesjährig ausgezeichneten Mitarbeiter des Roten Kreuzes. (Foto: OÖRK/Vöcklabruck/Haselbruner)

Mehr als 220 Personen, darunter Landesgeschäftsleiter Erich Haneschläger, Ehrengäste wie Bürgermeister und Vertreter der befreundeten Blaulichtorganisationen sowie zahlreiche Mitarbeiter waren der Einladung des Roten Kreuzes gefolgt. Der kurzweilige Abend war geprägt von einem interessanten Vortrag von Robert Dempfer (ÖRK), der die Macht der Menschlichkeit zum Thema hatte sowie von dem umfassenden Leistungsbericht 2023 und einer Rückschau in Bildern. So bekam das Rote Kreuz ein menschliches Gesicht und zugleich wurde deutlich, wie viel Leistung dieser Verein ganz überwiegend aus der Kraft seiner Freiwilligkeit erbringt. 1.540 Freiwillige gewährleisten nicht nur Tag und Nacht einen funktionierenden Rettungsdienst, sie engagieren sich in wertebasierter Jugendarbeit, in den Gesundheits- und Sozialen Diensten, stehen Menschen in höchster Not bei, besuchen Menschen, die unter Einsamkeit leisten, stemmen sich Chancenungleichheit entgegen, unterstützen armutsgefährdete Menschen mit dem Rotkreuz-Markt, und noch vieles mehr.

Ein besonderes Highlight waren die Beförderungen und Auszeichnungen. Sandra Ploberger (Ortsstelle Redlham) wurde zur Kolonnenkommandantin befördert. Adolf Madlmair (OS Vöcklabruck) erhielt das Dienstjahrabzeichen in Gold für 40 Jahre beim Roten Kreuz. Die Verdienstmedaille in Bronze erhielten Anna Aschauer (OS Vöcklabruck), Dietmar Holezius (OS Vöcklabruck), Silvio Huber (OS Frankenburg), Bernhard Madlmair (OS Vöcklabruck), Sandra Ploberger (OS Redlham), Manuel Roither (OS St. Georgen i.A.) und Erwin Schobesberger (OS Vöcklabruck). Die Verdienstmedaille in Silber wurde Ilse Seufer-Wasserthal (Krisenintervention) überreicht. Dank und Anerkennung ging an Michael Hutterer (OS Redlham). Ferdinand Lachinger wurde mit dem kleinen Rotkreuz-Kristall ausgezeichnet, er ist bereits seit 1977 beim Roten Kreuz und zurecht als Urgestein zu bezeichnen (Krisenintervention).


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