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ZELL AM PETTENFIRST. Franz Kaltenbrunner ist seit mehr als 39 Jahren in verschiedenen leitenden Funktionen, zuletzt als Pfarrassistent, in der Pfarre tätig. Mit Ende August verabschiedet er sich nach knapp vier Jahrzehnten im Dienst für die Pfarre Zell in den Ruhestand. Die anstehende Pensionierung nahm die Pfarrgemeinde zum Anlass, sich im Rahmen eines großen Pfarrfestes, am 2. Juli, gebührend bei ihrem scheidenden Leiter zu bedanken.

Sternwallfahrt (Foto: Patrick Neumüller)
Sternwallfahrt (Foto: Patrick Neumüller)

Jedes Jahr am 2. Juli, dem Patrozinium zu Mariä Heimsuchung, wird in Zell am Pettenfirst die traditionelle Sternwallfahrt abgehalten. Dabei pilgern Wallfahrer sternförmig aus den umliegenden Pfarren zum Festgottesdienst. Dieses Jahr stand die Feier zusätzlich unter einem besonderen Stern. Nach knapp vier Jahrzehnten des Wirkens in und für die Pfarre Zell steht für Franz Kaltenbrunner Ende August der Pensionsantritt bevor. Kaltenbrunner war ab 1985 als Dekanatsjugendleiter für Zell zuständig, bevor er 1989 Pastoralassistent für Ungenach und Zell am Pettenfirst wurde. Seit dem Jahr 2000 ist Kaltenbrunner Pfarrleiter in Zell. In diesen 39 Jahren hat er sehr viel bewegt und eine ganze Generation durch sein Wirken in Zell geprägt. Neben seinen stets sehr tiefsinnigen und zum Nachdenken anregenden Predigten bleiben von den zahlreichen Bauprojekten vor allem die Renovierung des Glockenturmes und Erneuerung der vier Glocken der Pfarrkirche Zell in Erinnerung. 

Zahlreiche Gäste aus der eigenen sowie aus den umliegenden Pfarren sind der Einladung des Pfarrgemeinderates zum Pfarrfest gefolgt. Nach dem feierlichen Gottesdienst mit Festpredigt der Religionslehrerin Vroni Reisenberger, der von den Kindern der Volksschule Zell musikalisch umrahmt wurde, begleitete die Musikkapelle Zell die Feiergemeinde zum anschließenden Pfarrfest ins Feuerwehrhaus.

Pfarrgemeinderatsobfrau Elfriede Möslinger durfte Franz Kaltenbrunner ein ganz besonderes Geschenk überreichen. Im Buch „Geschichten vom Franz“ wurden zahlreiche Begebenheiten, Anekdoten und Erinnerungen aus den letzten 39 Jahren seiner Tätigkeit zusammengetragen.

Während Franz Kaltenbrunner ab Herbst mehr Zeit für seine Familie, seine Hobbies sowie seine ehrenamtliche Tätigkeit im Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes hat, beginnt für die Pfarre Zell ebenfalls eine neue Zeit. Schwester Berta Bumberger von den Don Bosco Schwestern Vöcklabruck tritt mit 1. September ihren Dienst als Pastoralassistentin in der Pfarre an.


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