Don Bosco Schwester Hanni Denifl zu Besuch bei der Missionsrunde Vöcklabruck
VÖCKLABRUCK. Die Mitarbeiter der Missionsrunde Vöcklabruck konnten Don Bosco Schwester Hanni Denifl, gebürtige Tirolerin, in ihren Räumlichkeiten begrüßen.

Hanni Denifl arbeitet seit rund 18 Jahren als Missionarin in Westafrika. Sie leistet dort wertvolle Arbeit für verschiedene Hilfsprojekte der Don Bosco Schwestern. Sie betreut unter anderem ein Heim für Mädchen, die verschiedenste Formen von Gewalt erfahren haben und für deren Schul- und Berufsausbildung sie zuständig ist. Derzeit ist Denifl in Cotonou, Benin, im Dienste der Armen im Einsatz. Wieder erhielten die Mitarbeiter der Missionsrunde einen interessanten Bericht über ihre Arbeit, begleitet von Bildern. Die Mädchen, die Schwester Hanni Denifl betreut, kommen aus den ärmsten Schichten. Viele ihrer Eltern können weder lesen noch schreiben. Mädchen, die ausgebeutet, misshandelt, verkauft oder zwangsverheiratet werden, finden in der Don Bosco Missionsstation in Cotonoue eine neue Heimat und Lehrlinge werden ausgebildet. Viele dieser Mädchen sind Opfer von Vergewaltigungen. Diese Mädchen erhalten Betreuung in allen Bereichen: psychologische, juristische, pädagogische, sozio-professionelle Integrierungshilfe.
Die Missionsrunde Vöcklabruck unterstützt Denifl mit Spenden und übernimmt auch Patenschaften: Mit 250 Euro im Jahr wird einem Mädchen der Schulbesuch ermöglicht. Die jeweils übermittelten Zeugnisse zeigen vom guten Schulerfolg der Patenkinder.
Neben Schwester Hanni Denifl konnte auch Schwester Dieudonne Jean Louis begrüßt werden. Schwester Dieudonne, in Haiti geboren, arbeitet bereits seit 20 Jahren als Missionarin in Westafrika und leistet dort wertvolle Arbeit. Die Mitarbeiter der Missionsrunde Vöcklabruck freuen sich, wenn sie mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit Kindern Hoffnung für eine bessere Zukunft geben können.


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