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PUCHKIRCHEN. Das Bäuerinnenteam Vöcklabruck mit der Vorsitzenden Elisabeth Gneißl lud gemeinsam mit der BBK Gmunden Vöcklabruck zum Tag der Landwirtschaft auf den Betrieb Baldinger in Puchkirchen ein. 

Die Schüler erkundeten den Boden. (Foto: BBK Gmunden Vöcklabruck)
Die Schüler erkundeten den Boden. (Foto: BBK Gmunden Vöcklabruck)

Rund 60 Schüler mit fünf Lehrkräften der städtischen Mittelschulen Vöcklabruck waren eingeladen, an einem abwechslungsreichen Stationenbetrieb rund um das Thema Landwirtschaft teilzunehmen.  Ziel der Veranstaltung war es, den Konsumentinnen und Konsumenten von morgen realistisch zu zeigen, wie Landwirtschaft funktioniert und wie Lebensmittel wachsen und erzeugt werden.

Die Station „Der Weg der Milch mit Hedwig Baldinger (Schule am Bauernhof-Betrieb)“ fand direkt beim Kuhstall statt. Zu Beginn wurde die Rindfamilie erklärt, und die Fragen „Wie kommt die Milch in die Flasche?“ sowie „Wieviel Milch braucht man für die Herstellung von Butter?“ wurden beantwortet. Anschließend durften sie selbst Butter schütteln und die eigene Butter auf einem Brot verkosten.

Weiter ging es mit „Wie kommt das Gras in den Burger? mit Seminarbäuerin Sabine Ablinger“. Die Schüler lernten, was Kühe fressen, wann dieses Futter wächst und wie man Gras haltbar machen kann. Sie erfuhren, warum es auf einem Bauernhof nach Silofutter riechen kann, und durften selbst einmal an dem Futter schnuppern. Es wurde der Kreislauf vom Gras zum Fleisch anschaulich erklärt und die Kinder verstanden, dass das Gras, das die Kühe fressen, über viele Schritte letztendlich in Form von Fleisch auf unserem Teller landet.

Es folgte „Einkaufen mit Köpfchen, mit Seminarbäuerin Christina Huber“. Die Schüler bekamen einen Einblick, welche Bedeutung Gütesiegel auf Lebensmittelverpackungen haben, wie man österreichische Produkte erkennen kann und welche Tipps und Tricks es gibt, um Lebensmittel richtig zu lagern. Am Ende durften die Kinder und Jugendlichen ausprobieren, wie man einen Kühlschrank optimal einräumt, um die Haltbarkeit der Produkte möglichst lange zu gewährleisten und somit einen einfachen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Danach ging es weiter mit der Station „Ei – ein geniales Lebensmittel, mit Seminarbäuerin Hermine Spitzer“. Bei dieser Station erfuhren die Schüler alles rund ums Ei und das direkt im Hühnerauslauf! Welche Haltungsformen es gibt, welche Inhaltsstoffe es hat, wie es aufgebaut ist, wie man erkennen kann, ob das Ei frisch ist und wie viele Eier ein Huhn legt.

Bei der „Geschmacksschule, mit Seminarbäuerin Christine Schausberger“ versuchten die Schüler verschiedene Gemüsesorten in Tastkisten richtig zu ertasten und verschiedene Gemüsearten am Geschmack zu erkennen. Es wurden lustige Geschmacksspiele ausprobiert und Gemüse mit allen Sinnen verkostet und genossen. 

Die letzte Station hieß „Ackerexpedition, mit Norbert Ecker“. Welche Tiere leben im Boden? Wie schaut die Wohnung eines Regenwurms aus? Wie riecht und fühlt sich die Erde an? Wie lange dauert es bis eine Niederschlagsmenge von 50 Liter im Boden versickert? Mit diesen und noch vielen weiteren spannenden Fragen machten sich Hilde und Norbert Ecker gemeinsam mit den Schülern und ausgestattet mit Spaten und Bodensonde auf Ackerexpedition.

Anschließend bekamen alle ein paar Getreidesamen mit nach Hause. Am Ende gab’s für alle eine erfrischende Stärkung, zur Verfügung gestellt von der Gmunder Milch.

 


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