Segeln: 18. Soling Zipfer Trophy
ATTERSEE. Die „Soling Zipfer Trophy“ ist eine der Soling-Regatten, mit den meisten Teilnehmern weltweit. Im Teilnehmerfeld der 34 Boote, die dazu an den Attersee gekommen sind, waren Segler aus sieben Nationen und zwei Kontinenten.

Die Teilnehmer der Soling Zipfer Trophy waren beim herzhaften Frühstück noch zuversichtlich, dass eine Schönwetter-Thermik für Wind sorgen wird. Bedeckter Himmel zu Mittag und weiter anhaltende Flaute, machte die optimistische Haltung zunichte. Man vertrieb sich die Zeit an der Zipfer-Bar - und dann kam er doch, der Rosenwind.
Beim thermischen Wind aus Nord-Nord-West konnten am Sonntag ab 14 Uhr noch drei Wettfahrten gesegelt werden. Zusammen mit der Wettfahrt von Samstag sind damit alle ausgeschriebenen Wertungen vollständig gültig.
Heuer wurde im Rahmen dieser Veranstaltung die Österreichische Staatsmeisterschaft undauch die Ungarische Meisterschaftausgetragen. Zusätzlich gibt es eine Kombinationswertung für beide Nationen, den Monachia-Cup. Außerdem wird die Veranstaltung zum Alpen Cup gerechnet.
Vielleicht waren es die hochsommerlichen Temperaturen oder die teilweise sehr drückende Schwüle… Trotz amikaler Freundschaft zwischen den Soling-Segler, kam es am Ende des letzten Wettfahrtstages zu neun Protesten. Das ist eine sehr hohe Zahl.
„Kommst du am Wasser nicht zu deinem Recht, kann dir ein Protest im Anschluss an Land zu Recht verhelfen“, erklärt Wettfahrtleiter Gert Schmidleitner die Funktion der Proteste, die im Zuge von bzw. im Anschluss an Wettfahrten eingereicht werden können.
Aus der Wettfahrtreihe ging das Team Christian Binder (YC Breitenbrunn) / Franz Fellner (YC Breitenbrunn) / Christian Feichtinger (SC Ebensee) als klarer Sieger und damit als Österreichischer Staatsmeister der Soling-Klasse und Gewinner der Zipfer Trophy hervor. Sie gewinnen gleichzeitig den Monachia-Cupfür das beste österreichische oder ungarische Boot. Zweite und damit Österreichischer Vizestaatsmeister sind Florian und Michael Felzmann / Stephan Beurle (alle SC Kammersee).
Als Dritte platziert sich die Crew Dmytro Yarovyy / Roman Marchenko / Yevgen Klochko aus der Ukraine. Sie gewinnen außerdem den Alpen-Cup – eine Kombinationswertung der Italienischen, Deutschen und Österreichischen Staatsmeisterschaft.
Das Team Sandor Varjas / Laszlo Kovacsi / Gabor Meretei, in der Gesamtwertung zwölfte, ist als beste ungarische Mannschaft Ungarischer Meister. Die beste Dame im Feld ist Vera Geck (UYC Attersee), sie gewinnt den Gundl-Pokal.


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