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Schwieriges Rennwochenende für Kofler-Brüder aus Attnang-Puchheim

Emma Salveter, 20.04.2026 09:58

ASSEN. Der österreichische Yamaha-Pilot Andreas Kofler beendete das verregnete Supersport-WM-Rennen in Assen auf dem 22. Platz.  Sein Bruder Maximilian erlebte beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans einen Rückschlag, als ein technischer Defekt das Team aus den Top Ten warf.

Andreas Kofler (Foto: Sebastian Joly/Motorsport Kofler)
Andreas Kofler (Foto: Sebastian Joly/Motorsport Kofler)

Der starke Regen sorgte in Assen für schwierige Bedingungen und mehrere Zwischenfälle, wodurch das Rennen vorzeitig beendet werden musste. Zu diesem Zeitpunkt war bereits mehr als zwei Drittel der Renndistanz absolviert, weshalb die Wertung entsprechend übernommen wurde.

Andreas Kofler aus Attnang-Puchheim vom Team Motorsport Kofler lag beim Abbruch auf Rang 22. Der 21-jährige Yamaha-Pilot hatte zuvor den Anschluss an die vor ihm fahrenden Fahrer verloren und fuhr bis zum Rennende ein einsames Rennen.

„Das Rennen verlief für mich bescheiden, weil ich mit den Bedingungen einfach nicht gut zurechtgekommen bin. Früh habe ich den Anschluss verloren“, erklärte Kofler nach dem Rennen.

Trotz des schwierigen Wochenendes sieht der Österreicher die Saison weiterhin als Lernphase: „Heuer ist ein Lernjahr für mich. Von jedem Rennen können wir viel mitnehmen. Wir sind Neulinge und arbeiten daran, uns in der Weltmeisterschaft besser zurechtzufinden.“

Der nächste Lauf der Supersport-WM findet in zwei Wochen am Balaton Park Circuit in Ungarn statt.

24-Stunden-Rennen von Le Mans

Maximilian Kofler aus Attnang-Puchheim nahm zum zweiten Mal am legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. Gemeinsam mit Lennox Lehmann und Max Stauffer kämpfte er für das Team Motobox Kremer Racing by 321 lange um eine Topplatzierung, ehe ein Defekt das Trio zurückwarf.

Das Fahrertrio zeigte über weite Strecken eine starke Leistung. Von Beginn an lief es gut, das Team blieb fehlerfrei und konnte sich mit konstanter Pace Schritt für Schritt nach vorne arbeiten. Nach acht und 16 Stunden lag die Mannschaft jeweils sogar in den Top Ten, da in der Langstrecken-Weltmeisterschaft zu diesen Zeitpunkten Zwischenpunkte vergeben werden.

Nach rund 22 Stunden kam jedoch der Rückschlag: Ein Defekt an einem elektronischen Bauteil machte einen längeren Boxenstopp notwendig. Der Reparaturaufenthalt dauerte fast eine Stunde und kostete das Team eine mögliche Topplatzierung.

Am Ende fiel das Trio deutlich zurück und landete außerhalb der Top 20 in der Gesamtwertung.

„Es ist richtig gut gegangen von Beginn an. Wir sind alle fehlerfrei gefahren, hatten eine gute Pace und uns Platz für Platz nach vorne gearbeitet“, sagte Kofler nach dem Rennen.

Besonders bitter sei der Defekt gewesen: „Wir sind dadurch weit zurückgefallen. Das Ergebnis spiegelt nicht unsere Leistung wider. Das Team hat richtig gut gearbeitet und das Fahrertrio hat perfekt zusammengepasst“, so der 25-jährige Österreicher.


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