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REGAU. Krankheit, heftiger Crash und ein verpasster Qualifikationslauf. Leo Lichal-Kratochvil zeigte beim WM-Auftakt in der Türkei enorme Nervenstärke und holte Platz drei.

Leo Lichal-Kratochvil (Foto: RSC-Regau)
Leo Lichal-Kratochvil (Foto: RSC-Regau)

Was für ein Comeback des Regauer Motosurfers Leo Lichal-Kratochvil: Trotz gesundheitlicher Probleme und eines schweren Zwischenfalls auf dem Wasser kämpfte sich der Athlet des RSC Regau beim Auftakt der Motosurf-Weltmeisterschaft in der Türkei noch auf das Podest.

Schwieriger Start ins Rennwochenende

Der verspätete Saisonauftakt führte die internationale Motosurf-Elite vom 12. bis 14. Juni nach Cesme Sifne an der türkischen Ägäisküste. Für Lichal-Kratochvil begann das Rennwochenende allerdings alles andere als nach Plan. Bereits in den Trainingsläufen am Freitag musste er aufgrund einer Magen-Darm-Infektion mit Schmerzen kämpfen.

Trotz der gesundheitlichen Belastung erreichte er im ersten Qualifikationslauf am Samstag den vierten Platz. Im zweiten Rennen folgte dann der Schreckmoment: Ein Konkurrent kollidierte bereits kurz nach dem Start mit dem Regauer, wodurch dessen Rennen vorzeitig beendet war.

Starke Aufholjagd im Finale

Zwar blieb Lichal-Kratochvil glücklicherweise ohne Knochenbruch, medizinische Untersuchungen zwangen ihn jedoch dazu, den dritten Qualifikationslauf auszulassen. Erst im vierten Lauf konnte er wieder ins Renngeschehen eingreifen. Mit Rang sieben sicherte er sich dennoch das Ticket für das Finale.

Dort zeigte der Regauer am Sonntag seine ganze Klasse. Gegen die starke internationale Konkurrenz arbeitete er sich nach vorne und beendete den Finallauf auf dem ausgezeichneten dritten Platz. Nach Krankheit, Crash und verpasstem Qualifikationsrennen wurde der Podestplatz zu einem besonders bemerkenswerten Erfolg.

Weniger glücklich verlief das Wochenende für seinen Vater Roman Lichal-Kratochvil. Er belegte Rang 14 und verpasste damit den Einzug in das Finale der besten zwölf Fahrer knapp.


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