Biologische Abbaubarkeit von Lenzing-Fasern bestätigt
LENZING. Die Lenzing Gruppe erhielt einen weiteren wissenschaftlichen Beleg für die biologische Abbaubarkeit ihrer Fasern.

Wissenschaftler des renommierten akademischen Forschungsinstituts Scripps Institution of Oceanography der University of California, San Diego, bestätigten, dass sich holzbasierte Cellulosefasern am Ende ihres Lebenszyklus im Ozean in kurzer Zeit biologisch abbauen und damit auch die bessere Alternative zu erdölbasierten Fasern darstellen. Die Untersuchung war das Ergebnis eines unabhängigen Projekts, das sich zum Ziel setzte, die „End-of-Life“-Szenarien für Textilien und Vliesstoffe, die in der Umwelt entsorgt werden, zu verstehen.
Studienergebnisse
In dieser Studie stellte man die Abbauprozesse von Vliesstoffen aus erdölbasierten, synthetischen Materialien wie Polyester und Materialien auf Cellulosebasis wie die holzbasierten Lyocell-, Modal- und Viskosefasern der Lenzing Gruppe in bestimmten Szenarien gegenüber – unter verschiedenen realen Bedingungen im Ozean und kontrollierten Bedingungen in Aquarien. Während sich die holzbasierten Cellulosefasern innerhalb von 30 Tagen vollständig biologisch zersetzten, verzeichneten die getesteten erdölbasierten Fasern auch nach über 200 Tagen praktisch keine Veränderung.
Philosophie hinter Produktion
„Unser Geschäftsmodell ist ein Modell der Kreislaufwirtschaft. Wir verwenden Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, erzeugen daraus unter hocheffizienter Nutzung aller Rohstoffe Fasern, die am Ende des Lebenszyklus wieder Teil des Ökosystems werden“, sagt Robert van de Kerkhof, Mitglied des Vorstandes der Lenzing Gruppe.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden