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LENZING. Die Lenzing AG soll sich angeblich von Mitarbeitern trennen. Von mehreren hundert Stellen ist laut Medienberichten die Rede. Bereits im vergangenen Monat gab der Konzern bekannt, insgesamt 70 Millionen Euro an Kosten einsparen zu wollen.

In der Lenzing AG sollen Arbeitnehmer entlassen werden. (Foto: adobe.stock.com/markus6318)
In der Lenzing AG sollen Arbeitnehmer entlassen werden. (Foto: adobe.stock.com/markus6318)

Fünf Prozent der Arbeiter und 15 Prozent der Angestellten könnten am Stammsitz in Lenzing möglicherweise ihren Job verlieren, berichten die Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN). Damit würden sich 85 Stellen von insgesamt 1.700 Arbeitern und 225 Posten von 1.500 Angestellten auf wackeligen Beinen befinden. Mehrere Zahlen machen die Runde. Auch von 500 Stellen sei, wie die OÖN schreiben, die Rede. Insider geben jedoch an, dass diese Zahl zu hoch gegriffen sei. Andere Medien berichten von bis zu 150 Arbeitsplätzen. Konzernweit könnten 300 bis 400 Stellen gestrichen werden.

Dass 70 Millionen Euro an Kosten eingespart werden sollen, präsentierte der Faserhersteller bereits Anfang November im Rahmen der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen. Wie viele Arbeitsplätze dem konkret zum Opfer fallen würden, ist noch nicht bekannt. Konzernbetriebsrat Johann Schernberger bestätigte auf Anfrage der OÖN, dass der Sozialplan bereits fertig verhandelt sei, der Vorstand diesen aber noch nicht unterschrieben habe. Die nächste Vorstandssitzung findet kommenden Montag statt.


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