Salz aus dem Salzkammergut bleibt Bio
BEZIRK VÖCKLABRUCK. Im Plenum in Straßburg wurde erfolgreich abgewehrt, dass das Salz aus dem Salzkammergut aufgrund eines Vorschlags der EU Kommission sein Bio-Logo verliert.

„Als Oberösterreicherinnen liegt es uns besonders am Herzen, unser Salz aus dem Salzkammergut zu schützen. Dass die Kommission jetzt versucht hat, unserem Salz das „Bio-Logo“ abzusprechen ist absolut unverständlich“, sagen ÖVP-Delegationsleiterin im Europaparlament Angelika Winzig und Nationalratsabgeordnete Bettina Zopf aus Oberösterreich zur Abstimmung im EU Parlament in Straßburg diese Woche. Am 2. Mai hat die Europäische Kommission einen Vorschlag hinsichtlich detaillierter Produktionsvorschriften für ökologisches Salz vorgeschlagen, die die Siedesalz-Produktion, die bei uns dominiert, als nicht-biologisch erklärt.
„Das ist für mich nicht schlüssig, da Salz ein Mineral und kein landwirtschaftliches Erzeugnis ist. Deswegen finde ich es nicht sinnvoll zwischen Abbaumethoden für Salz zu unterscheiden und zu bestimmen, dass Salz, das mit der einer Methode gewonnen wird, ein „Bio-Logo“ bekommt und Salz aus anderem Abbau nicht. Deshalb habe ich mich dafür eingesetzt, dass wir im Plenum im Europaparlament einen Einspruch gegen den Vorschlag einlegen. Das war erfolgreich“, erläutert Winzig.
„Der Erhalt der regionalen Betriebe ist uns ein großes Anliegen. Wir unterstützen sie auf nationaler und europäischer Ebene. Dazu zählt auch solche Maßnahmen zu verhindern, die Erschwernisse für unsere Betriebe bedeuten“, so Zopf.
„Der gemeinsame Einsatz für unser Salz hat sich gelohnt. Der Vorschlag der Kommission wurde im Plenum abgelehnt und unser Salz kann weiter den Stellenwert genießen, den es verdient hat. Hier werden wir keine Abstriche machen“, schließen Winzig und Zopf.


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