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Online Redaktion, 27.07.2023 14:25

ATTERSEE. Freie Seezugänge sind rar. Am Attersee arbeiten die Grünen daran, diese zu erhalten und neue zu schaffen. Erste Schritte wurden bereits gesetzt.

Attersee (Foto: K. Kühn)
Attersee (Foto: K. Kühn)

„Öffentliche Seezugänge sind in besonders im Salzkammergut spärlich gesät. Die neue APA-Erhebung bestätigt dieses altbekannte Problem. Auf Grünen Druck hat es Schwarz-Blau endlich erkannt und ja, es gibt Fortschritte. Man arbeitet daran, freie Seezugänge zu erhalten und neue zu schaffen. Aber warum weigert sich die Koalition, sich zu diesem Bemühen auch ausdrücklich zu verpflichten. Unsere entsprechende Forderung wurde glatt abgelehnt. Stellt sich die Frage nach dem Warum. So können die Oberösterreicher:innen nur hoffen und darauf vertrauen, dass freie Seezugänge nicht doch verbaut und weitere geschaffen werden. So eine Beliebigkeit ist unbefriedigend“, fordert der Grüne Raumordnungssprecher und Bürgermeister von Attersee, Landtagsabgeordneter Rudi Hemetsberger von der Landeskoalition mehr ein als Bekenntnis und erste Schritte.

Wenn Seeufergrundstücke am Markt sind, sollte das Land diese kaufen oder Pachten, um diese für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das ist die klare Grüne Forderung. Vor allem gemeinsam mit den Bundesforsten hat man hier Fortschritte erzielen können. „Das dürfen aber keine einmaligen Entscheidungen und Erfolge sein, auf die man dann ständig verweisen kann. Kauf und Pacht von Seegrundstücken muss permanent fortgesetzt werden, um die Zahl gesicherter und neuer Zugänge konsequent zu erhöhen. Mit einer Verpflichtung wäre das sichergestellt gewesen und ein Zaudern nicht mehr möglich“, betont Hemetsberger.


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