Nächste Schritte bei Wasserstoff notwendig
GAMPERN. SPÖ Gemeindevertreter aus dem Vöcklabrucker Zentralraum wollen Wasserstoff „größer denken“. Bei einer Besichtigung des ersten untertage- Wasserstoffspeichers in Gampern setzen sie sich für einen sektorübergreifenden Einsatz ein.

Konkret soll die Rückverstromung der gespeicherten Sonnenenergie mit dem Fernwärmenetz gekoppelt werden. „Ich habe dazu im Frühjahr Gespräche mit der Energie AG geführt und die Argumente für eine Sektorkopplung vorgebracht.“ Die eigentlich als ‚Abfall‘ entstehende Wärme soll im Winter ins Fernwärmenetz eingespeist werden. „Dadurch würde man sich den Einsatz von Erdgas sparen. Tausende Haushalte würden plötzlich völlig klimaneutral beheizt. Ohne eine einzige Heizung angreifen zu müssen“ so Vöcklabrucks Bürgermeister Schobesberger.
Sonnenenergie für den Winter
Wasserstoff bietet die Möglichkeit Energie langfristig zu speichern. Überschüsse bei der Sonnenenergie können in den Winter ‚transportiert‘ werden. Im Winter, wenn der Strom am meisten gebraucht wird, kann der Wasserstoff in einer Kraft- Wärme- Kopplung genutzt werden. Auch die Einbindung der regionalen Industrie stellt hier einen wichtigen Schritt dar. „Dieses Konzept bietet viele Vorteile und wir wollen, dass unsere Region hier Vorreiter wird. Ich werde weiterhin viele Gespräche mit den Zuständigen aus Wirtschaft und Politik führen damit was weitergeht“ verspricht Schobesberger.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden