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VÖCKLABRUCK/BRÜSSEL. Bürgermeister Peter Schobesberger hat im europäischen Parlament in Brüssel das „Wasserstoff Vöckla-Ager Projekt“ vorgestellt.

Peter Schobesberger im Plenarsaal in Brüssel (Foto: Peter Schobesberger)
Peter Schobesberger im Plenarsaal in Brüssel (Foto: Peter Schobesberger)

„Ich war überrascht, als ich gefragt wurde, im europäischen Parlament das „Wasserstoff Vöckla-Ager Projekt“ zu präsentieren“ so Bürgermeister Peter Schobesberger. Die sehr kurzfristige Anfrage vom Komitee der Regionen konnte der 37-jährige nicht ausschlagen. Ziel des Bürgermeisters ist es, die bestehenden Wasserstoffprojekte in der Vöckla-Ager Region zu vernetzen und dadurch eine hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Dadurch könnte die Fernwärmeversorgung völlig frei von Erdgas und den damit verbundenen Emissionen werden. „Vöcklabruck ist die Region, in der erneuerbarer Wasserstoff seinen Durchbruch feiern kann“ plädierte Schobesberger. Sein Aufruf zur Kombination von Speicher, Industriewärme und Fernwärme an die Verantwortlichen in Europa sollte Rückenwind für bereits begonnene Projekte im Bezirk bringen.

„Städte und Gemeinden sind der am meisten unterschätzte Player im Kampf gegen den Klimawandel“ wiederholte Schobesberger vor mehreren hundert Abgeordneten. Er sprach auch die Aktivitäten beim Ausbau der Erneuerbaren in seiner Heimatstadt an: „Während ich zu ihnen spreche werden 300 weitere PV Module am Dach unseres Hallenbades montiert“.

„Wir sind bereit und hoffen auf ihre Unterstützung“ so die synchron in 26 Sprachen übersetzten Schlussworte des Vöcklabrucker Bürgermeisters. Er werde sich weiter für Zukunftsprojekte im Energiebereich stark machen, denn „wer nicht mit der Zeit geht, der wird mit der Zeit gehen und ich will, dass wir unseren Wohlstand halten und ausbauen können. Augen zu und hoffen, dass eh alles so bleiben kann, ist definitiv nicht mein Ansatz. Züge werden auch nicht mehr von Pferden gezogen“ so die Motivation des Wirtschaftsingenieurs.


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