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BEZIRK WAIDHOFEN/THAYA. Wie angekündigt zog am Sonntag eine Kaltfront über Österreich hinweg. Windböen von mehr als 100 km/h verursachten im Bezirk Waidhofen erhebliche Schäden. In zwölf der 15 Gemeinden standen insgesamt 373 Feuerwehrleute bei Aufräumarbeiten im Einsatz.

Ein Auto wurde unter den Baum fast zerdrückt.
  1 / 6   Ein Auto wurde unter den Baum fast zerdrückt.

Aufgrund der angekündigten Windgeschwindigkeiten wurde die Bezirksalarmzentrale Waidhofen besetzt und der Feuerwehrnotruf 122 ab 7 Uhr Früh im Feuerwehrhaus Waidhofen entgegengenommen. Kurz nach 9 Uhr erreichten die ersten Meldungen über Sturmschäden die Alarmzentrale Waidhofen, danach ging es Schlag auf Schlag. Im Minutentakt wurden Feuerwehren zu Sturmschäden alarmiert.

Viele Bäume umgestürtzt

Der Schwerpunkt der Einsätze lag im Beseitigen von umgestürzten Bäumen und Freimachen von Verkehrswegen. Vereinzelt mussten Dachziegel eingehängt und Dächer provisorisch abgedichtet werden. In Jetzles (Gemeinde Vitis) wurde ein stärkerer Ast von einem Baum abgerissen und stürzte auf das Dach eines Wohnhauses, der Rauchfang wurde leicht beschädigt. Aufgrund der starken Windböen konnte der Ast vorerst noch nicht entfernt werden.

Waidhofen traf es besonders

Mehr Schäden hat der Sturm in der Bezirkshauptstadt Waidhofen verursacht. In der Wienerstraße stürzte am Vormittag ein Baum auf das Dach eines Geschäftslokals. Kurz darauf fiel eine Birke auf vier geparkte Fahrzeuge, der Birkenstamm wurde regelrecht von den Wurzeln abgerissen. Drei Fahrzeuge wurden leicht, eines schwer beschädigt. Beide Bäume konnten von der Feuerwehr Waidhofen/Thaya entfernt werden. Auch im Stadtgebiet von Waidhofen mussten verwehte Müllsäcke, abgerissene Transparente und mehrere Verkehrszeichen von den Straßen geräumt werden.

In den Gemeinden Dietmanns, Dobersberg, Gastern, Groß Siegharts, Karlstein, Kautzen, Raabs an der Thaya, Thaya, Vitis, Waidhofen an der Thaya, Waidhofen-Land und Windigsteig standen am Sonntag insgesamt 27 Feuerwehren mit 76 Fahrzeugen und 373 Mitglieder im Sturmeinsatz. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Aufgrund des vorherrschenden Sturms konnten einige Straßen nicht von umgestürzten Bäumen befreit werden und sind derzeit gesperrt:

L8119: Puch -> Loibes

L8121: Dietmanns -> Hollenbach

L8124: B5 -> Vestenötting

L8203: Großrupprechts -> Hirschbach (Bez. Gmünd)


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