Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WAIDHOFEN/THAYA. Ein aufmerksamer Autofahrer bemerkte am Dienstag, 10. April im Frühverkehr auf der Bundesstraße 36 im Bereich der Ampelkreuzung mit der Heidenreichsteiner Straße eine große Diesellacke. Wie sich später herausstellte, war die Dieselspur über 5 km lang und mehrere Straßen im Stadtgebiet davon betroffen.

Die Dieselspur zog sich auch durch die Gymnasiumstraße.
  1 / 2   Die Dieselspur zog sich auch durch die Gymnasiumstraße.

Der PKW-Lenker fuhr zum Feuerwehrhaus und informierte den zufällig im FF-Haus anwesenden Feuerwehrkommandanten. Dieser führte eine erste Lageerkundung im Bereich der Ampelkreuzung durch und verständigte gleichzeitig die Straßenmeisterei Waidhofen/Thaya. Nach Rücksprache mit dem Streckendienst der Straßenmeisterei wurde die Dieselspur abgefahren, um so das Ausmaß zu eruieren. Die Dieselspur begann auf der Bundesstraße 5 von Pfaffenschlag kommend Richtung Waidhofen, weiter auf der Bundesstraße 36 und dann noch weiter in das Stadtgebiet. Dort waren die Heidenreichsteiner Straße, Moritz Schadek Gasse, Gymnasiumstraße, Vitiser Straße, Bahnhofstraße, Raiffeisenstraße und die Hamerlinggasse vom Dieselaustritt betroffen.

Dieselleitung defekt

Der Verursacher konnte ebenfalls rasch gefunden werden: Der Lenker eines Autobusses bemerkte das Problem im Stadtgebiet und lenkte sein Fahrzeug anschließend sofort zur Werkstatt des Raiffeisen Lagerhauses, wo der Dieselaustritt gestoppt werden konnte. Der Auslöser war eine defekte Dieselleitung am Autobus.

Feuerwehr entfernte Treibstoff

Entlang der betroffenen Strecke war eine leichte Dieselspur sichtbar - bei den Kreuzungen bzw. bei den Stellen wo der Autobus anhalten musste, waren große Diesellacken entstanden. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei kümmerten sich um die Dieselspur im Bereich LB5 und LB36 und stellten entlang der gesamten Strecke Ölspurtafeln für die Warnung der Verkehrsteilnehmer auf. Seitens der Stadtfeuerwehr Waidhofen/Thaya, welche um 08:55 Uhr zum Einsatz alarmiert wurde, rückten acht Feuerwehrmitglieder und zwei Einsatzfahrzeugen aus und beseitigten die Diesellacken auf den Straßen im Stadtgebiet. 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden

Antworten
Thomas Grubenik
Thomas Grubenik
10.04.2018 22:42

Bedenklich

Ist noch gar kein Ausdruck, wie leicht so etwas zu einer mittleren Katastrophe führen könnte. Wenigstens kann man sicher sein, dass bei uns da schnell und effektiv gehandelt wird aber 5 Kilometer sind alles andere als eine kleine Sache!