Wege aus Eisen im Waldviertel
BEZIRK. Das Buch „Wege aus Eisen – Zur Geschichte der Eisenbahnen im Viertel ober dem Manhartsberg“ wurde neu publiziert. Autor Peter Wegenstein befasst sich darin mit dem Thema der Eisenbahngeschichte im Waldviertel.
Von ERICH SCHACHERL

Wege aus Eisen im Waldviertel – Zur Geschichte der Eisenbahnen im Viertel ober dem Manhartsberg“ lautet der Titel des von Peter Wegenstein geschriebenen Buches, das 2017 bereits in zweiter Auflage im Verlag „Edition Winkler-Hermaden“ herausgegeben wurde.
Die Geschichte der Eisenbahn im Waldviertel
In acht Kapiteln plus Ortsregister zu den Abbildungen, einem Register der Lokomotiven, Abkürzungen der Bahngesellschaften, dem Bildnachweis und einer kurzen Einleitung informiert der Autor auf 119 Seiten über die Geschichte der Eisenbahn im Waldviertel. Mit über 100 Bildern, darunter schwarz-weiß Fotografien, Farbfotos und Postkarten wird der Textinhalt visuell bereichert.
Viele Details
Wer Freude und Interesse an Eisenbahnen hat, wird das Buch lieben. Detailgetreu führt Wegenstein alle wichtigen Informationen zum Thema an: Die Haupteisenbahnen im Waldviertel, die Lokalbahnen, darunter beispielsweise die AG Niederösterreichische Waldviertelbahn. Der Leser erfährt welche Linie von welcher Gesellschaft wann gebaut und eröffnet wurde, etwa die 43,8 Kilometer lange Strecke von Sigmundsherberg nach Hadersdorf am Kamp, errichtet von April 1888 bis Juli 1889, eröffnet am 16. Juli 1889.
Das umfangreichste Kapitel befasst sich mit den Bahnhöfen und Haltestellen. Im Kapitel „Bedeutende Ereignisse und Bauten“ widmet sich der Verfasser einigen Besonderheiten, beispielsweise dem Kohlebergbau Langau, der durch die Entdeckung eines Braunkohlevorkommens im Zuge des Baus der Lokalbahn von Retz nach Drosendorf entstand. Im Schlusskapitel werden Gründe für den Niedergang des Eisenbahnverkehrs im Waldviertel erörtert.


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