WAIDHOFEN. Die Wanderungen unter Leitung der Kräuterexpertin Eunike Grahofer entlang der Heimatsleitn in den Sommermonaten waren gut besucht. Die Organisatoren sind zufrieden.

Bereits das zweite Jahr führte die Waidhofner Kräuterpädagogin Eunike Grahofer interessierte Menschen entlang der Heimatsleitn durch die Botanik und erklärte, welches Kraut warum und wie hier wächst und welchen Nutzen es hat.Großes InteresseDie Wanderungen wurden von der Gesunden Gemeinde Waidhofen unter der Leitung von Stadtrat Alfred Sturm (ÖVP) organisiert. In den Monaten Juli und August fanden vier Führungen statt, die insgesamt von 84 Erwachsenen besucht wurden. Auch Kinder waren dabei. Viele Teilnehmer kamen aus der Stadt oder dem Waldviertel, andere reisten von Wien, Hollabrunn oder Krems an. Eunike Grahofer erinnert sich: „Das größte Interesse bestand an den Juliführungen, zu jenem Zeitpunkt wo die Wildpflanzen noch saftig grün und in reichlicher Menge vorhanden waren. Von einigen Teilnehmern kam auch der Wunsch nach einer Frühlingskräuterwanderung.“ArtenreichtumDie Heimatsleitn mit ihrem Artenreichtum ist der perfekte Ort für diese Naturwanderungen. Durch die Thaya finden sich hier verschiedenste Feuchtraumpflanzen wie Blutweiderich und Mädesüß, der geschotterte Weg begünstigt Gundelrebe und Wegwarte, die waldige Böschung beheimatet Nelkenwurz und Ruprechtskraut. Die Bäume spendeten selbst an den heißen Tagen wertvollen Schatten, der leichte Wind neben der Thaya kühlte angenehm und die vielen Sitzgelegenheiten sorgen für eine gemütliche Atmosphäre.Fortsetzung geplant„Ich werde die Kräuterwanderungen auch im nächsten Jahr unterstützen, um das Wissen der Kräuter, der Flora und der Fauna unserer Heimat den interessierten Bewohnern und Besucher näher zu bringen“, erklärt Alfred Sturm abschließend.


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