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WALDVIERTEL. 1.541 Einsätze in Niederösterreich allein am Montag, 26. Februar - ein Rekord. Auch in den Bezirken Zwettl, Gmünd und Waidhofen/Thaya waren die Pannenhelfer im Duereinsatz: „Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt haben zu einem starken Anstieg unserer Einsatzzahlen geführt“, berichtet Ewald Braunstein, ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststellen Zwettl, Waidhofen/Thaya und Gmünd. „Wie üblich hat sich das besonders am Montag bemerkbar gemacht, wenn viele Autofahrer ihren Wagen erstmals nach dem Wochenende wieder starten wollten.“

Von 25. Februar bis inklusive 1. März 2018 rückten die Pannenfahrer allein in Niederösterreich zu 6.175 Einsätzen aus. Foto: ÖAMTC

„Der Großteil unserer Einsätze betrifft Autobatterien, denen bei der Kälte der Saft ausgeht. Aber auch Probleme mit verstopften Kraftstofffiltern bei Dieselfahrzeugen waren ein häufiger Pannengrund“, hält Braunstein fest. Für die nächsten Tage stellt die Wettervorhersage zwar Besserung in Aussicht, dennoch bleibt der ÖAMTC in erhöhter Bereitschaft. Die Mannschaften wurden verstärkt, die Lager gefüllt und auch das Callcenter ist voll besetzt. Wenn es also wieder kälter werden sollte, ist man beim Club gewappnet.

Rekordeinsätze auch im Waldviertel

Von 25. Februar bis inklusive 1. März 2018 rückten die Pannenfahrer allein in Niederösterreich zu 6.175 Einsätzen aus. Rekordtag war Montag, 26. 2. mit insgesamt 1.541 Nothilfeleistungen. „Von Sonntag bis Donnerstag rückten die Pannenfahrer im Einzugsgebiet Zwettl zu 107 Nothilfeleistungen aus, im Raum Waidhofen/Thaya waren es 69 Einsätze und im Bereich Gmünd flogen die Gelben Engel 115 Mal aus“, berichtet ÖAMTC-Stützpunktleiter Ewald Braunstein.

ÖAMTC-Tipps zu Auto und Kälte

- Batterien, die älter als fünf Jahre sind, sollte man einem Batteriecheck unterziehen.

- Frostschutzmittel nachfüllen: Kühler, Kühlschläuche und im Extremfall der Motor können bei gefrierendem Kühlwasser Schaden nehmen. „Der Kühlerfrostschutz muss bis mindestens minus 25 Grad Celsius geeignet sein, der Frostschutz für die Scheibenwaschanlage bis minus 20 Grad“, sagt der ÖAMTC-Experte.

- Gummiteile behandeln: Die Dichtungen an Türen und Kofferraum sollten im Winter mit Gummipflegemitteln behandelt werden.

- Wischerblätter schonen: Über Nacht von der Windschutzscheibe wegklappen um ein Festfrieren zu vermeiden.

- Türschloss-Enteiser unbedingt in die Tasche stecken und nicht im Auto lassen.

- Eiskratzer bereithalten: Gegen vereiste Scheiben hilft der Eiskratzer am besten. Enteiser-Sprays können das Eiskratzen nur unterstützen. Heißes Wasser ist ungeeignet und kann sogar die Scheibe zum Bersten bringen.


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