Nistkastenprojekt: Waidhofner Volksschüler im Naturschutz-Einsatz
WAIDHOFEN/THAYA. Im Zuge der Übung „Forschen und Entdecken“ der zweiten bis vierten Schulstufen der Volksschule Waidhofen wurde auf Initiative von Volksschullehrerin Marion Hahn und Christoph Dangl das „Nistkastenprojekt“ ins Leben gerufen. Am Dienstag, 13. März wurden die selbst gebauten Nistkästen an Bäumen im Waidhofner Stadtpark montiert.

Ziel des Projektes ist es, den Kindern ein Naturschutzthema gemäß dem Lehrplan theoretisch und praktisch näher zu bringen. Die Kinder waren aktiv miteingebunden, indem sie die sechs Nistkästen in den Übungsstunden zusammenschraubten und bemalten.
Neues Zuhause für den Gartenrotschwanz
Ein Naturschutzziel des Projekts ist es, den Gartenrotschwanz, der in Gärten und Parks wegen fehlender Bruthöhlen unter Wohnungsnot leidet, im Stadtpark als Brutvogel anzusiedeln. Gemäß dem Titel der unverbindlichen Übung soll nun von den Schülern eine laufende Beobachtung zur Klärung der Frage durchgeführt werden, ob sich ein Bruterfolg eingestellt hat.
Materialien wurden kostenlos zur Verfügung gestellt
„Es ist auch der Stadtgemeinde wichtig, ein Bewusstsein für Naturschutzanliegen zu schaffen. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass unseren Kindern dieses Thema im Unterricht vermittelt wird“, so Bürgermeister Robert Altschach (ÖVP). Die Farben zum Bemalen der Nistkästen hat die Schulgemeinde finanziert. Das Material für die Nistkästen, wie Holz und Schrauben, gab es von der Firma REISSMÜLLER Baugesellschaft.
„Das Nistkastenprojekt soll auch in Zukunft in Kooperation mit den heimischen Schulen und der Steuerungsgruppe „Gesunde Gemeinde“ fortgesetzt und eventuell noch generationsübergreifend gestaltet werden“, so Initiator Christoph Dangl, der sich dabei unentgeltlich engagiert.


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