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BEZIRK. Eine Petition mit über 4.500 Unterschriften übergaben kürzlich die beiden Vorsitzenden des Regionalverbandes Waldviertel, Landtagsabgeordneter Jürgen Maier (ÖVP) und Landesrat Maurice Androsch (SPÖ), gemeinsam mit Nationalrat Konrad Antoni (SPÖ) sowie Gemeindevertretern aus dem Oberen Waldviertel dem zuständigen NÖ Verkehrslandesrat, Karl Wilfing (ÖVP). Darin wird die rasche Aufnahme von Verhandlungen des Landes NÖ mit der ÖBB Personenverkehr AG gefordert, um mit dem Fahrplan 2015/16 der Franz-Josefs-Bahn keine Verschlechterungen des Verkehrsangebots hinnehmen zu müssen.

Bei der Übergabe (v.l.): Vizebürgermeister Karl Leitner (Geras), Landesrat Maurice Androsch, Stadtrat Josef Heimberger (Geras), Landesrat Karl Wilfing, Nantionalrat Konrad Antoni, Landtagsabgeordneter Jürgen Maier und Bürgermeister Hermann Gruber (Irnfritz-Messern).

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 wird auf der Franz-Josefs-Bahn der integrierte Taktfahrplan eingeführt. Der Petition zufolge müsse daher unbedingt darauf geachtet werden, dass es zu keinen Fahrzeitverlängerungen, insbesondere auch für den „oberen“ Streckenabschnitt komme. „Eine Verschlechterung der Anbindung für die Pendler aus dem Waldviertel an das öffentliche Verkehrsnetz würde eine weitere Abwanderung aus der Region nach sich ziehen. Bisherige Initiativen zur Förderung der Region würden dadurch zunichtegemacht werden“, so Maier und Androsch.

Unterstützend wurde dazu gestern, Donnerstag, im NÖ Landtag ein Mehrparteienantrag beschlossen, der die Landesregierung auffordert, in Verhandlungen mit der ÖBB Personenverkehr AG und der ÖBB Infrastruktur AG zu treten, um einerseits kurzfristig den Fahrplan für die Pendler entlang der gesamten Strecke und mittelfristig die Eisenbahninfrastruktur der Franz-Josefs-Bahn zu optimieren.

„Ich begrüße den gemeinsamen Resolutionsantrag, denn die Pendler dürfen nicht draufzahlen! Ich habe daher bereits den Verkehrsverbund Ost-Region beauftragt, für wesentliche Verbesserungen im Fahrplangefüge zu sorgen. Die schnellen Züge für das „obere“ Waldviertel müssen bleiben – hier habe bereits positive Signale von den ÖBB erhalten“, so Wilfing.

Vor allem die langjährige Forderung der Gemeinden des „oberen“ Streckenabschnitts nach einer Fahrzeit von deutlich unter zwei Stunden zwischen Gmünd und Wien sind mit Maßnahmen verbunden, die rasch in Angriff genommen werden müssen, um mittelfristig die Umsetzung zu realisieren. Notwendig dazu sind beispielsweise die Anpassung der Gleiskonfiguration einzelner Bahnhöfe sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Streckenhöchstgeschwindigkeit.


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