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WAIDHOFEN/THAYA. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, den 21. Oktober wurden die Weichen für die betriebliche Weiterentwicklung um das Lagerhaus-Areal gestellt. Die Mandatare haben dafür den Abschluss eines Vertrages mit dem Raiffeisen-Lagerhaus Waidhofen an der Thaya eGen und Investor Reinhold Frasl zum An- und Verkauf von Grundstücken sowie daraus resultierende Änderungen des örtlichen Raumordnungsprogrammes beschlossen.

RLH-Geschäftsführer Wolfgang Schüller, Bürgermeister Robert Altschach, Vizebürgermeister Gottfried Waldhäusl und Investor Reinhold Frasl am Waidhofner Lagerhaus-Areal wo im Rahmen der betrieblichen Weiterentwicklung zukünftig eine Anbindungsstraße entlang der Gleise errichtet wird.

„Wir haben mit den gefassten Beschlüssen die Rahmenbedingungen für eine positive Weiterentwicklung um das Lagerhaus-Areal geschaffen. Optimale Voraussetzungen für eine gute Stadtentwicklung zu erarbeiten ist eine unserer wichtigsten politischen Aufgaben, die wir gerne wahrnehmen“, so die Chefverhandler seitens der Waidhofner Stadtgemeinde Bürgermeister Robert Altschach (ÖVP) und Vizebürgermeister Gottfried Waldhäusl (FPÖ).

Zur Standortabsicherung und für künftige Erweiterungen kauft das Raiffeisen-Lagerhaus eine Fläche im Ausmaß von circa 1,3 Hektar von der Stadtgemeinde Waidhofen und tauscht gleichzeitig mit der Stadtgemeinde eine circa 0,63 Hektar große Fläche für eine geplante nördliche Anbindungsstraße. Das Waidhofner Lagerhaus möchte auf diesen Flächen ihren Baumarkt vergrößern und modernisieren sowie den Agrarbereich neu ordnen. Auch Investor Frasl kauft von der Stadtgemeinde eine zirka 0,36 Hektar große Fläche zur Abrundung seines Einkaufszentrum-Standortes. In diesem Bereich will Frasl neue Verkaufsflächen schaffen. Auch hat man sich im Zuge der Verhandlungen über wichtige infrastrukturelle Maßnahmen geeinigt. Diese verlangen eine Änderung des Flächenwidmungsplanes und ermöglichen künftige Entwicklungen nördlich des Lagerhauses.

Auf Bedenken der Nachbarn hinsichtlich der verkehrsmäßigen Anbindung des Areals wurde bei den Verhandlungen eingegangen und diese wurden berücksichtigt. Der Baumarkt und die daran angrenzend neu geplanten Verkaufsflächen werden künftig von einer Anbindungsstraße aus erreichbar sein, die im Bereich des Silos an den Kreisverkehr Raiffeisenstraße anschließt. An der Errichtung dieser Anbindungsstraße beteiligen sich die beiden Firmen durch Interessenbeiträge.


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