Köck: "Bezirk leistet wichtigen Beitrag zur Energiewende"
GASTERN. Im Bezirk Waidhofen erzeugen 680 Photovoltaikanlagen, sechs Biomasse- und 16 Kleinwasserkraftwerke sowie ein Windrad sauberen Strom für 7.500 Haushalte. Alleine die Wind- und Photovoltaik-Anlagen sichern gemeinsam 2.000 Arbeitsplätze in Niederösterreich, seit Ende 2015 deckt das Land 100 Prozent seines Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien. „Die Zukunft unserer Energieversorgung liegt in Erneuerbaren Energien: Wasser, Photovoltaik, Windkraft und Biomasse helfen uns, sauberen und nachhaltigen Strom zu produzieren und gleichzeitig das Klima zu schützen. Außerdem machen sie uns unabhängig von teuren Energieimporten und stützt die heimische Wirtschaft“, betont Bundesrat Eduard Köck (ÖVP) anlässlich einer Besichtigung der neuesten Anlagen in Gastern.

„Niederösterreich deckt seit Ende 2015 100 Prozent seines Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien und ist zu einer Modellregion in Europa geworden. Photovoltaik-Stromproduktion hat sich in den letzten fünf Jahren knapp versechsfacht“, informiert Köck. Auch die Gemeinden im Bezirk haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Photovoltaikanlagen zur Stromproduktion installiert, so auch in der Gemeinde Gastern, wo Bundesrat Eduard Köck vor Ort mit Bürgermeister Roland Datler (ÖVP) die beiden Anlagen auf dem Dach des Gemeindeamtes sowie auf der Kläranlage besichtigte.
Niederösterreich kann sich allerdings nicht auf dem Erreichten ausruhen, das Stromziel ist ein Etappensieg. „Strom wird in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen und fossile Energieträger verdrängen. Jedes weitere Prozent drängt die Atomkraft, Öl und Gas weiter zurück und erhöht die Wertschöpfung in unserer Region. Jeder kann aktiv werden, vom Austauschen ineffizienter Glühlampen oder Haushaltsgeräte bis zum Vermeiden des Standby-Verbrauchs ist alles möglich. Wer möchte kann auch selber Strom produzieren: Photovoltaik-Anlagen wandeln die Sonnenenergie direkt in elektrischen Strom um“, so Köck.
Wie viel unseres Stroms wir aktuell aus Erneuerbaren Energien erzeugen, verrät ein Blick auf den Energie-Live-Ticker auf www.energiebewegung.at.


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