Schauer und Eberl in der Stadtgalerie
WAIDHOFEN/YBBS. Noch bis einschließlich Sonntag, 14. Februar, zeigen die Waidhofnerin Dagmar Schauer und ihr Bruder Wolfgang Eberl in einer gemeinsamen Ausstellung, wie viel Talent in ihrer Familie liegt.

Die Beschäftigung der Künstlerin und des Künstlers mit Natur – vorwiegend in Form von Landschaftsdarstellungen, aber auch komprimiert in Stilleben mit Blumen – ist Schwerpunkt der Schau. Während Dagmar Schauer vorwiegend auf Papier arbeitet, sind von Wolfgang Eberl Leinwandarbeiten zu sehen. Wo in der einen Position durch bewusste Leerstellen zarte und doch unverkennbare Akzente in Pastell gesetzt wurden, sind in der anderen expressiv leuchtende Farbflächen Markenzeichen des Ausdrucks. Die Intensität der Farbwirkung und die genaue Studie der dargestellten Inhalte eint die Herangehensweise der Malerin und des Malers. Peter Oberdorfer über Wolfgang Eberl: „Er erzählt keine Geschichten, offeriert keine verklausulierten Weltdeutungen, er nimmt sich die Gegenstände vor, versenkt sich in sie, malt über die Erscheinungsform hinausgehend ihr Sein, ihre Präsenz, ihre Eindringlichkeit als von vornherein zum „Objekt“ gehörig. Er überwindet damit - auch für den Betrachter - jene Distanz, die uns von der Welt der „Objekte“ zu trennen scheint und die den „Realismus“ in der Malerei so oft mit einem schalen, öden Beigeschmack versieht.“
INFOS
Waidhofner Stadtgalerie (Oberer Stadtplatz 32)
Öffnungszeiten: Freitag von 16 bis 19 Uhr, Samstag von 10 bis 13 Uhr, Sonntag von 15 bis 18 Uhr


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