Ybbstalradweg zum Angreifen
WAIDHOFEN/YBBS. Von 24. Mai bis 3. Juni ist die Wanderausstellung „Rast- und Inszenierungsplätze“ des Ybbstalradweges im Waidhofner Rathaus zu sehen.

Schüler und Lehrer der HTL Waidhofen haben gemeinsam mit Experten der Firma AmbientConsult ein Modell sowie Prototypen für Rast- und Inszenierungsplätze entlang des Ybbstalradwegs erstellt. Damit wird das im Bau befindliche touristische Großprojekt zwischen Lunz am See und Waidhofen schon jetzt für jedermann „erlebbar“. Die Wanderausstellung gastiert für je 14 Tage auf den Gemeindeämtern des Ybbstals. Die Entwurfsarbeiten sind Teil des LEADER-Projekts Radmarketing Eisenstraße, Projektträger ist Mostviertel Tourismus. Im Rahmen eines Pressegesprächs präsentierten die Vertreter des Gemeindeverbands Ybbstalradweg gemeinsam mit den Projektpartnern die ersten Prototypen von Radständern und Sitzmöbeln. In der Formensprache greifen die Möbel das Grundthema des Ybbstalradwegs „In Balance sein – Zeit für s“ich“ auf. „Wildbadeplätze, Grill, Rast- und Naschplätze, aber auch Wetterstadeln und Fotopunkte werden nach diesem Muster ausgestattet. Wir möchten nichts überinszenieren, sondern die Landschaft und die Ybbs zur Geltung bringen“, erklärte Bürgermeister Martin Ploderer (ÖVP), Obmann des Gemeindeverbands Ybbstalradweg. Beim HTL-Team – bestehend aus den Schülern Matthias Lehner und Maximilian Kössl sowie den Lehrern Ernst Fahrngruber, Robert Fuchs, Leopold Hochrieser und Franz Kleinhofer – bedankten sich Ploderer und seine Amtskollegen herzlich. Das Team von AmbientConsult hatte sich im Rahmen eines Designwettbewerbs mit seinem Entwurf der Möblierung durchgesetzt, auch die weiteren drei Einreichungen von Joseph Hofmarcher, Clemens Auer und Yvonne und Hannes Hochrieser sind im Rahmen der Wanderausstellung zu sehen. In den nächsten Wochen und Monaten wird die Ausgestaltung jedes einzelnen Inszenierungspunkts genau festgelegt. Bis zur Eröffnung des Ybbstalradwegs zum Start der Radsaison 2017 wird auch die „Einrichtung“ montiert sein. Bei der Vorstandssitzung des Radwegverbands setzten die Ybbstaler Bürgermeister die nächsten wichtigen Schritte: Aufträge im Wert von rund vier Millionen Euro wurden vergeben. Nach dem bereits fertiggestellten Teilstück zwischen Lunz am See und St. Georgen am Reith werden nun die restlichen Bauabschnitte der 52,6 Kilometer langen Strecke in Angriff genommen. Insgesamt stehen zehn Millionen Euro aus Mitteln des Landes Niederösterreich für das Projekt zur Verfügung. „Rechtsgültige Baubescheide für die gesamte Strecke liegen vor. Wir werden die Hauptarbeiten allesamt im Jahr 2016 erledigen können“, kündigte Ploderer an.


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