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WAIDHOFEN/YBBS. Die Zeitzeugin der 2. Generation, Judith Ribic, wird in drei Waidhofner Bildungseinrichtungen davon erzählen, wie es ihr ging, als ihr Vater viereinhalb Jahre im Konzentrationslager Flossenbürg war.
  

Judith Ribic, Zeitzeugin der 2. Generation, tourt durch Waidhofner Schulen. Foto: LW
Judith Ribic, Zeitzeugin der 2. Generation, tourt durch Waidhofner Schulen. Foto: LW

Franz-Michael Zagler, Pressesprecher des Vereins, dazu: „Frau Ribic sieht es als Verpflichtung ihrer Generation, diese Geschichte zu erzählen. Sie möchte über die Vergangenheit reden, um zu mahnen. Eine Zeit, in der Menschenrechte mit den Füßen getreten werden und rechtsradikales Denken Toleranz verdrängt, soll der heutigen Jugend erspart bleiben. Ihr Vater, Ernst Reiter, war ihr Vorbild, denn als Bibelforscher (wie damals Zeugen Jehovas genannt wurden) verweigerte er den Dienst mit der Waffe. Sein Motto war: Durch mich wird keine Frau Witwe und kein Kind Waise!“

Verein Lila Winkel

Die Zeitzeugin spricht neben ihr Kindheit auch davon, wie sie mit Ausgrenzung und Verspottung zurechtkam und wie es war, das Kind eines KZ-Häftlings gewesen zu sein. Weitere Informationen zum Zeitzeugengespräch sind erhältlich unter der Telefonnummer 0676/6378496 oder auf der Homepage www.lilawinkel.at.

Wirtschaftliche Mittelschule, Pocksteinerstraße 4

Montag, 13. November von 8 bis 10 Uhr

Bundesrealgymnasium Schillerplatz 1

Montag, 13. November von 10.15 bis 12.30 Uhr

Polytechnische Schule, Pocksteinerstraße 27a

Montag, 13. November von 13.50 bis 15.30 Uhr

(Hinweis: Das Zeitzeugengespräch ist zwar eine Schulveranstaltung und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Wenn Eltern Interesse haben, können sie sich aber gern mit der jeweiligen Direktion abstimmen.)


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