Black Creek Festival
WAIDHOFEN/YBBS. Die neue Musikveranstaltung „Black Creek Festival“ der lokalen Musiker von „Richthammer“ zieht am Samstag, 6. Jänner 2018, zum ersten Mal in den atmosphärischen Rittersaal ein.

„Nemesis Affair“ und „Falling for an Empire“ vertreten Amstetten mit Post Hardcore und Djent. „Athiria“ aus Wels geben dem Waidhofner Publikum die Ehre mit einer ordentlichen Portion Death Metal. Die Lokalmatadoren „Richthammer“ bilden die Speerspitze des Abends und präsentieren ihr Debütalbum „Ascheland“ noch vor der Veröffentlichung im März. Ein Besuch im Rittersaal lohnt sich also für Fans der härteren Klänge bestimmt. Ein großer Außenbereich mit klassischen Feuerschalen sowie Sitzgelegenheiten und ausreichend Platz vor der Bühne wird geboten.
Lokalheros „Richthammer“
Hombo von der vierköpfigen Death-Metal-Band „Richthammer“ prügelt sein Schlagzeug, während Patrick Steinmassl am Bass die Hosenenden zum Wackeln bringt. Die Gitarristen Manuel Schumach und Florian Fangmeyer kommen mit mehrstimmigen Shreds und Riffs dazu, bei denen einem das Genick die nächste Woche noch schmerzt. Florian Fangmeyer überrascht zudem mit verschiedensten Gesangsarten – von Crowl über Scream bis Clean hin zu mongolischem Kehlkopfgesang. In ihrer atemberaubenden Bühnenshow werden Geschichten des neuen Konzeptalbums zur Schau gestellt.
Düsteres aus Wels
Düstere, ausgefeilte Riffs gepaart mit hämmerndem Schlagzeug, brachialen Bass, angeführt von einer stimmlichen Bestie – das ist es was man zu hören bekommt, wenn „Athiria“ aus den Boxen dröhnt. Die unterschiedlichsten Einflüsse und Geschichten dieser fünfköpfigen Truppe aus Wels vereinen sich gekonnt zu einer doch überaus melodischen Eigeninterpretation des klassischen Death Metal. Einen Teil dieser geballten Power und Ideen für ihre Texte beziehen die Jungs, aus der Kraft sich auszudrücken und abzureagieren, was sich auch zweifellos in der ungebremsten Motivation widerspiegelt.
Nach einem Jahr wieder live
Die im Jahr 2013 von Dominik Strasser und Nikolaus Keiblinger gegründete Band „Nemesis Affair“ ist nach einer einjährigen Live-Pause wieder zurück. Grund für die Auszeit sind die noch immer andauernden Arbeiten am ersten Album der Band, welches im Sommer 2018 erscheinen wird. Der Stil von „Nemesis Affair“ wird sich mit dem neuen Album in eine progressive Richtung des Metalcores, den sogenannten Djent, weiterentwickeln. Um ihren neuen Sound umzusetzen, haben sich die Jungs Verstärkung in Form eines neuen Bassisten (Jakob Plochberger von der Band „Symbolon“) und eines zusätzlichen Gitarristen (Lukas Husak von „Fate Has Called“/Deram) geholt – mit ihrem Djent-Sound, welcher sich aus tiefgestimmten Gitarren, ungewöhnlichen Taktstrukturen und melodischem Gesang/Screams zusammensetzt.
Moderner Metalcore
„Falling for an Empire“ ist eine junge, dynamische Band aus Amstetten, die mit ihren melodischen Songs und einer energiegeladenen Live-Performance die Stages erobern. Die Band wurde 2014 gegründet und arbeitet seitdem akribisch an ihrem Sound und ihren Songs. Sie bewegen sich stilistisch an der Kante zwischen dem Post-Hardcore der 2000er und dem eher moderneren Metalcore und wissen diese Mischung auch gekonnt einzusetzen, wie sie schon auf zahlreichen Stages bewiesen haben.


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