Katastrophenschutzübung „St. Pölten 2018“ unter Waidhofner Leitung
WAIDHOFEN/YBBS. 120 Personen der verschiedensten Rettungsorganisationen folgten der Einladung der Österreichischen Wasser-Rettung Landesverband Niederösterreich, um für den Katastrophenfall zu trainieren. Martin Lagler, Abschnittsleiter der Wasser-Rettung Waidhofen, koordinierte als Einsatzleiter die Rettungsorganisationen Katastrophenschutzübung „St. Pölten 2018“.

Rund um den Ratzersdorfer See in Sankt Pölten trainierten die Einsatzkräfte der Wasser-Rettung Niederösterreich, die Pioniertaucher des Bundesheers, die Canyoning-Gruppe der Bergrettung, die Suchhundestaffel des Roten Kreuzes, die Rettungshunde NÖ sowie die Feuerwehr Ratzersdorf für den Ernstfall. Angenommen wurde bei der Übung, dass es nach tagelangen Regenfällen in großen Teilen des Bezirkes zu Überflutungen gekommen ist. Unter der Leitung von Martin Lagler, Abschnittsleiter der Wasser-Rettung Waidhofen, wurden mit Unterstützung eines Hubschraubers des österreichischen Bundesheeres verschiedene Aufgabenstellungen geübt.
Bergung von Personen
Trainiert wurde die Personensuche und Bergung im Wasser, Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen und die Evakuierung eingeschlossener Personen aus Gebäuden. Die niederösterreichische Wasser-Rettung war mit 60 Personen aus den Bereichen Tauchen, Nautik und Wildwasser-Rettung beteiligt. Die Zusammenarbeit der Einsatz-Organisationen und deren Kommunikation sowie das Erarbeiten gemeinsamer Strategien standen bei der Übung im Vordergrund. Sie habe hervorragend funktioniert, lautet das Fazit des Einsatzleiters, nach Ende der siebenstündigen Übung. „Wir sind für den Ernstfall hervorragend vorbereitet. Ich danke allen Beteiligten für die hohe Disziplin und die tolle Zusammenarbeit“, so Martin Lagler.


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