Schulterschluss für Blutspendeaktionen trotz Corona-Krise
NÖ. Blut rettet Leben – das gilt auch in besonderen Situationen. Nach wie vor sind viele Menschen auf Blutspenden angewiesen, daher finden Blutspendeaktionen des Roten Kreuzes auch weiterhin statt.

Der Zivilschutzverband unterstützt aktuell die Blutspendezentrale und das Rote Kreuz Niederösterreich, zahlreiche Aktionen in den Gemeinden durchzuführen, die wegen der Corona-Krise sonst ausgefallen wären. Grundsätzlich gilt: Sicherheit an erster Stelle. Corona-Patienten benötigen in der Regel keine Blutkonserven. Für viele andere Behandlun-gen und Operationen ist Blut das wichtigste Medikament.
Jährlich 50.000 Blutkonserven in NÖ
Alleine in Niederösterreich werden jährlich 50.000 Blutkonserven für Patienten mit chronischen Erkrankungen, in der Akutversorgung, bei dringenden Operationen und auch bei Geburten benötigt. Die Blutspende-Bereitschaft darf daher auch aufgrund der schwierigen Situation nicht zurückgehen. Der Schulterschluss zwischen der Landesgesundheitsagentur, dem Zivilschutzverband, dem Roten Kreuz und den Gemeinden ermöglicht, dass auch weiterhin Blut gespendet wird. Denn Blut rettet Leben, und durch eine Blutspende kann jeder zum Lebensretter wer-den. Gerade in schwierigen Situationen gilt umso mehr: Halten und helfen wir zusammen. Werden wir alle zum Team Österreich!
Minimierte Verweildauer
Wer mittels Blutspende zum Lebensretter werden möchte, kann beruhigt sein: Die Verweildauer bei Blutspendeaktionen ist sehr kurz – die Vorbereitung wird schnellstmöglich abgewickelt, die Blutspende selbst dauert nur wenige Minuten. Es wird zusätzlich darauf geachtet, die Kontakte zwischen anwesenden Personen zu minimieren. Es gibt Möglichkeiten zur Händedesinfektion. Spender sollen so lange wie nötig, aber so kurz wie möglich bei den Aktionen bleiben und werden dazu aufgefordert, Abstand zu anderen Anwesenden zu halten. Auch die Verpflegung ist dementsprechend auf Kaltverpflegung umgestellt.
Gesunde und fitte Spender
Besonders wichtig ist gerade in dieser Zeit natürlich, dass nur Menschen zur Blutspende kommen, die sich wirklich gesund und fit fühlen. Spender sollen alleine (nicht in Gruppen, ohne Begleitpersonen, auch ohne Kinder) kommen. Husten, Schnupfen, Heiserkeit aktuell oder in den letzten zwei Wochen oder ähnliche Symptome sind (und waren) immer ein Ausschlussgrund vom Blutspenden. Spender müssen außerdem bis zu zwei Wochen nach ihrer Spende daran denken, Veränderungen ihres Gesundheitszustandes dem Blutspendedienst zu melden. Aufgrund der aktuellen Lage wird um Verständnis gebeten, falls es zu kurzfristigen Änderungen kommt. Weitere Informationen: www.blut.at, www.noezsv.at/noe oder unter der kostenlosen Servicenummer 0800 190 190


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