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NÖ. Die Corona-Krise verändert unseren Alltag und damit auch, wie wir in diesem Jahr Ostern feiern. Doch gerade in der aktuellen Ausnahmesituation sind Feste eine abwechslungsreiche Beschäftigung in unserem alltäglichen Leben. Wie man trotz sozialer Distanz gemeinsam Ostern feiern kann, dazu haben Sozialarbeiter*Innen und die FH St. Pölten einige Ideen gesammelt.

Manche Osterbräuche könnte man aufgrund der Corona-Krise digital durchführen. Foto: Sofiaworld/Shutterstock.com

In Zeiten wie diesen sind kreative Wege und besondere Lösungen gefragt, damit die Ostereiersuche zwischen Großeltern und Enkeln dennoch stattfinden kann. So gibt es die Möglichkeit, via Videokonferenzen die heurige Ostereiersuche in die virtuelle Welt zu verlegen.

Nutzung von Online-Tools

Als Medium bieten sich entweder die Dienste von Skype, Zoom oder WhatsApp an. Diese kostenlosen Programme sind einfach zu starten und ermöglichen Familienanrufe mit Live-Bild und mehreren Teilnehmern. Auch das normale Telefon ist einsetzbar, erfordert aber genauere Beschreibungen. Es gibt einige Möglichkeiten, die Ostereiersuche zwischen Großeltern und Enkeln zu gestalten:

  • Die Eltern verstecken ersatzweise in ihrem Haushalt für die Kinder die Ostereier/Geschenke und die Großeltern begleiten die Suche via Videokonferenz.
  • Die Großeltern verstecken ihr Geschenk/die Ostereier in ihrem Haushalt und die Enkelkinder führen diese zum Geschenk mittels Anweisungen. Als Hilfe können dabei die Instruktionen „warm“ und „kalt“ verwendet werden – entfernt man sich vom gesuchten Gegenstand wird „kalt“ beziehungsweise „kälter“ gesagt, nähert man sich diesem an wird „warm“ beziehungsweise „wärmer“gesagt – mit „heiß“ ist man dann am Ziel. (Damit die Enkelkinder trotzdem Geschenke erhalten, wäre eine Möglichkeit, dass die Eltern diese dann stellvertretend besorgen und überreichen.) Zusätzlich könnte die Suche mit Hinweisen, wie etwa „Hier verstaut Oma/Opa immer dein Spielzeug“, „Hier stellst du dein Fahrrad ab“ und so weiter, unterstützt werden. 
  • Bei älteren Enkelkindern wäre eine Art „Schnitzeljagd“ mit Rätselraten eine herausfordernde und lustige Variante. Die Großeltern verstecken Papierschnitzel in ihrer Wohnung, die einen schriftlichen Hinweis auf das nächste „Schnitzel“ enthalten, zum Beispiel: Wo ist Omis/Opis Lieblingsplatz? Dort findet sich dann das nächste „Schnitzel“ mit einem Hinweis. Drei bis vier „Schnitzel“ sollten zum Ziel führen.

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