Die Weltcup-Saison kann kommen!
WAIDHOFEN/YBBS. Die Vorbereitung für die kommende Ski-Saison läuft für Huber bisher ganz nach ihrer Vorstellung. Nach dem Überseetrainingslager in Neuseeland, wo man sehr gute Schnee- und Pistenverhältnisse vorfand, konnte man auf den heimischen Gletschern die Trainingseinheiten bei weiterhin sehr guten Bedingungen fortsetzen.

Insgesamt ist Katharina Huber mit den Bedingungen, aber auch den Leistungen sehr zufrieden: „Die konsequente Arbeit an der Technik, aber auch am Material, machen sich positiv bemerkbar“, zieht die Athletin der Sportunion Waidhofen/Ybbs eine Zwischenbilanz. Der Umstand, dass sie dieses Jahr mit einem neuen Servicemann „ins Rennen“ geht, trägt bereits Früchte und schlägt sich bei den internen Zeitläufen bereits positiv nieder. Insbesondere im Slalom fühlt sich Huber bereits sehr gut in Form und kann in den nächsten Wochen weiter an Feinheiten arbeiten. Bis zum Saisonauftakt beim Weltcupslalom in Levi, der am 11. November stattfinden wird, ist es ja nicht mehr allzu lange. Aber auch im Riesentorlauf trägt die gute Arbeit bereits erste Früchte. So konnte die Rennläuferin letzte Woche erfolgreich am Weltcuphang in Sölden trainieren. Die Trainingsleistungen hätten auch einen Startplatz möglich gemacht. Dennoch hat sich die junge Mostviertlerin mit dem Trainerstab entschieden, auf den Startplatz zu verzichten, um sich ganz auf die Vorbereitungen im Slalom zu konzentrieren. Zumal hätten ihre FIS-Punkte im Riesentorlauf einen Startplatz ziemlich am Ende des Starterfeldes in Sölden bedeutet. Wer den Hang in Sölden kennt, der weiß, dass mit einer hohen Nummer eine Qualifikation für den zweiten Durchgang alles andere als einfach ist.
Konzentration auf Slalom
„Der Schwerpunkt liegt im Slalom. Und hier möchte ich positiv in die Weltcup-Saison starten. Daher konzentriere ich mich auf weitere Slalomeinheiten, die diese Woche auf der Resterhöhe stattfinden werden. An der weiteren Slalom-Performance arbeiten und den Schwung der letzten Trainingseinheiten mitnehmen, genau das ist mein Ziel. Und das mit dem Weltcup-Einsatz im Riesentorlauf wird früher oder später auch noch kommen“, ist sich Katharina bewusst. Diese und kommende Woche wird noch in Österreich trainiert, bevor es am 5. November zur Vorbereitung auf den Weltcup-Start in Levi nach Skandinavien geht.


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