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WAIDHOFEN/YBBS. Die drei Weltrekorde sind dem Ultracyclist Stefan „Steff“ Wagner nun sicher: Im Januar des Vorjahres holte er sich den 48h-Ergometer-Weltrekord, im Juni knackte er den 48h-Höhenmeter-Weltrekord am Sonntagberg und im August umrundete er zehn Mal nonstop den härtesten Marathon, den Ötztaler Radmarathon in Tirol.

Extremsportler Steff Wagner (r.) ist vom „Draht-“ auf den Holzesel gekommen. Foto: Steff Wagner
Extremsportler Steff Wagner (r.) ist vom „Draht-“ auf den Holzesel gekommen. Foto: Steff Wagner

Diese Kapitel sind nun abgeschlossen. 1-2-3 vorbei? Nein, das war erst der Anfang von der Geschichte! Aber die nächsten Abenteuer sind schon geplant und die Geschichte geht weiter. So überlässt der Waidhofner Extremradsportler nichts mehr dem Zufall – mit seinen neuen Partnern sind längerfristige und nachhaltige Verträge sicher. In Zukunft wird der 40-jährige Stefan „Steff“ Wagner der Natur noch näher kommen – mit einen Rad aus Holz. Er wird nämlich Botschafter von der Marke MY ESEL, bekannt aus „2 Minuten, 2 Millionen“. „Die Vorteile beim Rad aus Holz sind zum einen die millimetergenaue Anpassung an den Radsportler und zum anderen die bessere Dämpfung im Vergleich zum Carbon-Rad, bei dem man alle Schläge spürt“, so der Umsteiger.

Ziel 2019: Siege Mann gegen Mann

„2019 werde ich meine Gegner zum Staunen bringen und auch immer bei den einzelnen Bewerben um den Sieg fahren. Jetzt Mann gegen Mann!“, so Steff selbstbewusst. Antreten wird er beim „Race Across Italy“, der am Freitag (26. April) startet und bis Sonntag dauert. Bei dem gilt es 775 Kilometer und 12.000 Höhenmeter zu bewältigen. Dazu werden von Rom bis an die Ostküste vier Alpenpässe bewältigt. Bei diesem Rennen geht nicht nur die Weltelite im Radsport an den Start, es gilt auch als Qualifikation für das „Race Across America“. 

Neuer Weltrekordversuch in Mannheim

Der nächste Weltrekordversuch wartet dann in Mannheim beim 1.000-Kilometer-Outdoor-Track. Und zwar auf der Radrennbahn, die 2012 nach den deutschen Brüdern und Radlegenden Willi und Rudi Altig benannt wurde. Am 8. Juni tritt er dort auf einem eigens konstruierten Zeitfahrrad aus Holz an. Ziel für den Weltrekord sind 3.000 Runden. Auf den Weltrekordversuch folgt die WUCA 24h-Europameisterschaft in Slowenien. Ebenfalls dabei sein wird Wagner beim „Race Around Austria“ mit 2.200 Kilometern und 30.000 Höhenmetern. Last but not least nimmt Wagner an der WUCA 24h-Weltmeisterschaft in Kalifornien teil.

Umtriebig auch abseits der Rennstrecke

Für den nötigen Brennstoff bei den Rennen sorgt ein eigenes natürliches Sportgetränk „SteffFOOD“, das er in enger Zusammenarbeit mit der Nahrungsergänzungsfirma NimmNEM entwickelt hat. Um nicht nur sich selbst, sondern auch andere Rennradbegeisterte auf die Saison und die Rennen vorzubereiten, bietet der Extremsportler nebenbei auch noch Radcamps in Kroatien und ein spezielles Coaching an. Eine prominente Camp-Teilnehmer etwa war Skirennläuferin Katharina Gallhuber. Für das Camp von 8. bis 12. Mai sind noch wenige Plätze (www.steffwagner.at) frei. Im Herbst wird er schließlich mit seiner Vortragsserie auf Tour gehen und Menschen motivieren. Der Ultracyclist Stefan „Steff“ Wagner wird somit seine eigene Marke setzen.

Das „Race Across Italy“ kann live über https://live.tractalis.com/2019/rai/ mitverfolgt werden.


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