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WAIDHOFEN/YBBS. Die Radachse Waidhofen wurde vom VCÖ, Landesrat Stephan Pernkopf (ÖVP) und der ÖBB mit dem Mobilitätspreis NÖ ausgezeichnet.   

V. li.: Hubert Hager (ÖBB), Stadtrat Alfred Beyer, VCÖ-Sprecher Christian Gratzer, Bürgermeister Werner Krammer, Umweltlandesrat Stephan Pernkopf und Martin Helm (Bauamt Waidhofen)

Pernkopf betonte dabei vor allem die „Vorreiterrolle Waidhofens wenn es um Innovationen geht“.  Beim ausgezeichneten Projekt handelt es sich um die Radachse, die diagonal durch die ganze Stadt verlaufen soll. Teile davon wurden bereits 2015 umgesetzt, der Rest erfolgt 2016.   Auf Basis eines Mobilitätskonzepts der TU Wien plant Waidhofen eine Radachse. Beginnend beim Hauptbahnhof entlang verschiedener Sport-, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen soll die Hauptroute es ermöglichen, wichtige Ziele in der Stadt sicher und schnell zu erreichen.  In Waidhofen ist das Fahrrad ein wichtiger Bestandteil der Alltagsmobilität. „Mehr als die Hälfte der Bevölkerung nutzt das Fahrrad für Alltagswege, insgesamt wird jeder fünfte Alltagsweg mit dem Rad gefahren, das ist ein höherer Anteil als beispielsweise in der Stadt Graz“, macht VCÖ-Sprecher Christian Gratzer aufmerksam. 27 Prozent der Waihdofner, die innerhalb der Stadt arbeiten, radeln in die Arbeit, 23 Prozent der innerstädtischen Einkäufe werden mit dem Rad erledigt.   “Die Innenstadt mit den Geschäftslokalen miteinzubinden und den rund 3000 Kindern und Jugendlichen in Waidhofen gute Bedingungen zum Radfahren zu ermöglichen, waren unser  Hauptantrieb bei der Planung der Radachse“, so Bürgermeister Werner Krammer (WVP).   Die Aktivitäten der Stadt Waidhofen in Sachen Radfahren wurden bereits in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet. Auch den VCÖ-Mobilitätspreis gewann die Stadt insgesamt bereits zum zweiten Mal. Erstmals vom VCÖ ausgezeichnet wurde das Projekt „Stadt und Land – Hand in Hand“ im Jahr 2007.  “Mit der Radachse ist es uns gelungen für Radfahrer und Fußgänger eine Achse quer durch die Stadt zu schaffen, die erhöhte Sicherheit gewährleistet“, erklärt Stadtrat Alfred Beyer (SPÖ), der gemeinsam mit Bürgermeister Krammer bei der Preisverleihung in St. Pölten zugegen war. 


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