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WAIDHOFEN/YBBS.  Anfang Februar fällt der Startschuss für den Neubau des sich im Besitz der Raiffeisenbank Ybbstal befindlichen Leibetsederhauses.

Der moderne Neubau am Hohen Markt fügt sich gefällig ins Innenstadtbild. Foto: Architekt Hörndler
Der moderne Neubau am Hohen Markt fügt sich gefällig ins Innenstadtbild. Foto: Architekt Hörndler

„Aufgrund der schlechten Bausubstanz ist ein Neubau einer Sanierung in jedem Fall vorzuziehen“, so Gottfried Losbichler. Hauptaugenmerk wurde bei der Planung durch Architekt Leopold Hörndler auf Barrierefreiheit gelegt und im Bedarfsfall auf die Möglichkeit einer eigenständigen, bankunabhängigen Nutzung des Gebäudes. Insgesamt gewinnt die Raiffeisenbank-Ybbstal-Zentrale durch den Neubau zusätzliche 608 Quadratmeter Bürofläche, die sich über zwei Ober- und ein Dachgeschoß erstrecken.

Eröffnung Ende 2016

Bereits am 1. Februar soll mit den Ablösearbeiten begonnen werden. Diese sollen nicht länger als fünf Wochen dauern. Für diese Arbeiten wird ein Oberdrehkran am Hohen Markt positioniert. Für Fußgänger und Einsatzfahrzeuge bleibt dieser dennoch passierbar. Im Zuge der Abrissarbeiten wird auch das dahinterliegende „Forsterhaus“ umgebaut. In dieser Zeit ist die Rebhuhngasse unpassierbar. Nach diesem Umbau erfolgt die Unterkellerung des Leibetsederhauses. Während der anschließenden Bauarbeiten wird der Obere Stadtplatz für die Baufahrzeuge im Gegenverkehr geregelt. Dadurch entfallen in die-sem Bereich in dieser Zeit einige Parkplätze. Mitte des Jahres soll der  Rohbau  fertiggestellt  sein. Johann Galbavy dazu: „Wir wollen die unumgänglichen Beeinträchtigungen, die ein  Neubau mit sich bringt, für die Bevölkerung so kurz als möglich halten. Der Bankbetrieb läuft allerdings während der gesamten Bauphase völlig ungestört weiter.“ Im Rahmen des diesjährigen 120-Jahr-Jubiläums der Raika Ybbstal soll der Neubau gegen Ende des Jahres feierlich eröffnet werden. Die fünf Waidhofner Mitarbeiter, die übergangsmäßig in der Geschäftsstelle Allhartsberg untergebracht sind, übersiedeln nach Fertigstellung gemeinsam mit 13 weiteren Kollegen in den Neubau. Der Standort Allhartsberg bleibt erhalten. Angedacht ist aber, die dort frei werdenden Räumlichkeiten im Obergeschoß zu vermieten. Über die Kosten für das Bauprojekt hielt sich die Geschäftsführung  bedeckt, da noch nicht alle Gewerke vergeben sind. Die Auftragsvergaben sollen aber an Wirtschaftstreibende in der Region erfolgen. Die genauen Zahlen werden dann bei der Eröffnung präsentiert.


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